Einsätze 2016

Erschöpfte Wanderer Schönbergweg

Eine Deutsch- Thailändische Familie bestehend aus 6 Personen fuhr am 26.09.2016 auf den Krippenstein in Obertraun.

 

Die Familie besuchte zuerst die Dachstein Eishöhle und fuhr anschließend mit der zweiten Teilstrecke auf den Gipfel des Krippensteins. Um 16:30 Uhr fuhr die Familie mit der zweiten Teilstrecke wieder in die Schönbergalm und von dort gingen sie zu Fuß weiter ins Tal.

 

Eine 70-jährige und eine 60-jährige Thailänderin konnten ca. 500 Meter oberhalb der Talstation aufgrund Erschöpfung nicht mehr weiter gehen.

Der Deutsche Ehemann der Nichte der beiden Frauen alarmierte über den Bergrettungsnotruf „140“ die Einsatzkräfte.

Ein Bergretter, der Ortsstelle Obertraun brachte die erschöpften Damen mit einem Quad zur Talstation der Krippenstein Seilbahn.

 

Der Rest der Familie ging in Begleitung eines Bediensteten der Dachstein Krippensteinseilbahn und einem Bergretter zur Talstation. Sie waren alle unverletzt.

 

Im Einsatz befanden sich 4 Mann der Bergrettung Obertraun, 1 Bediensteter der Dachstein Krippenstein Seilbahn,1 Beamtin und 1 Beamter der Alpinen Einsatzgruppe Gmunde.

 

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Knöchelverletzung Hirzkarsee

Nach einen Sprung im Bereich des Hirzkarsees hat sich ein Mitglied einer Jugendgruppe am Knöchel verletzt. Er wurde von den Bergrettern zur Bergstation der Krippeinsteinseilbahn gebracht. Von dort ging es mit der Bahn ins Tal, wo er dem Roten Kreuz übergeben wurde.

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Sucheinsatz Krippenstein II

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Sturz Radfahrer

Sturz eines Radfahrers im Bereich Bühlerbach, Verletzungen am Bein u. Arm.

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Nächtlicher Sucheinsatz am Dachsteinplateau

Zu einem nächtlichen Sucheinsatz am Dachsteinplateau kam es in der Nacht vom 5. auf 6. Mai. Zwei ukrainische Wanderer wollten mit Hilfe eines Handy-Apps auf der geschlossenen Schneedecke das Dachsteinmassiv überqueren. Als sie nach dem extrem langen Fußmarsch erschöpft in der Dunkelheit um Hilfe riefen, machten sich die Rettungskräfte mit  Winterausrüstung auf die Suche nach den beiden.

 

Die beiden 22- jährigen ukrainischen Studenten Petro T. und Khrystyna S. fuhren am 05.05.2016, mit dem Zug von Wien nach Schladming. 

Von dort gingen sie zu Fuß nach Ramsau um per Autostopp zur Talstation der Dachstein Südwandbahn zu gelangen. Sie fuhren mit der Südwandbahn auf den Dachstein um dort um 14.00 Uhr in Richtung Hallstatt zu gehen, wo die beiden nächtigen wollten.

 

Mit Hilfe einer Smartphone-App entschieden sie sich den scheinbar kürzesten Weg über das Gebirge zu wählen. 

Sie marschierten mit Wanderschuhen über das durchgängig schneebedeckte Dachsteinmassiv. Nach ihren Angaben folgten sie Schispuren im Bereich des Gjaidstain Richtung Obertraun.

 

Aufgrund des extrem langen Fußmarsches und der Dunkelheit alarmierten sie um 22:05 Uhr völlig erschöpft über einen Bekannten in Niederösterreich die Einsatzkräfte. 

 

Die Einsatzkräfte fuhren um 23.10 Uhr mit der Krippensteinseilbahn von Obertraun auf, um von dort mit den Tourenskiern die Suche nach dem vermissten Pärchen zu starten. 

Der FLIR- Hubschrauber des BMI, Einsatzstelle Klagenfurt konnte die beiden Studenten orten und lotste mit Hilfe des Suchscheinwerfers die Rettungsmannschaft dorthin, wo sie kurz nach Mitternacht eintrafen.

 

Mit Hilfe von mitgebrachten Schneeschuhen und nach einer ersten Versorgung mit heißen Getränken konnten die beiden selbständig in Begleitung der Bergrettung zurück zum Oberfeld gehen.

Von dort wurde die Rettung mit dem  Pistengerät zur Bergstation der Krippensteinseilbahn fortgesetzt. Von dort fuhren sie mit beiden Teilstrecken talwärts.

 

Die Studenten und die Einsatzkräfte trafen um 01:20 Uhr im Tal in 4831 Obertraun ein.

 

Im Einsatz befanden sich 10 Mann BRD Obertraun und eine Beamtin der AEG Gmunden, sowie

Libelle – FLIR des BMI, Einsatzstelle Klagenfurt.

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Lawinenabgang Sessellift Gletscher

Am 28.4.2016 gegen 12.30 Uhr meldeten zwei namentlich nicht bekannte Snowboarder beim Liftpersonal des Gletscherschigebietes Dachstein, Gemeinde Obertraun, einen Lawinenabgang. Die beiden gaben an, dass eine einzelne Schispur in den Hang führe, in dem sich ein Schneebrett gelöst habe. Man habe aber keinen Schifahrer oder Snowboarder einfahren sehen. Da eine mögliche Personenverschüttung nicht ausgeschlossen werden konnte, verständigte der Betriebsleiter der Dachstein-Bahn AG die Bergrettungs-Ortsstelle Ramsau a.Dachstein über welche die Rettungskette in Gang gesetzt wurde.

 

Die Einsatzkräfte suchten die Lawine mit LVS und Recco Geräten ab, konnte aber kein Signal orten. Folglich sondierte die Mannschaft den gesamten Lawinenkegel ohne Erfolg. Weil auch die Suchen mit den Lawinenhunden negativ verliefen, wurde um 16:00 Uhr abgebrochen, da keine Hinweise auf eventuell verschüttete Personen zu Tage traten.

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Tourengeher bei Rumplertour abgestürzt

Bei einer Skitour am Dachsteinplateau ist ein Tourengeher gestürzt und fiel über eine acht Meter hohe Felskante. Durch seinen Sturz löste er ein Schneebrett aus, welches ihn auch schließlich traf. Glücklicherweise blieb er unverletzt.

 

Die beiden Wiener Tourengeher, 41 und 51 Jahre alt, waren auf der sogenannten Rumplerrunde - vom Krippenstein, über den Dachsteingletscher und dann über die Simonyhütte wieder zurück zur Krippenstein- Talabfahrt nach Obertraun - unterwegs.

Gegen 13 Uhr verließen sie die eigentliche Route unterhalb des Schladminger Gletschers und bogen durch felsdurchsetztes Gelände Richtung Guttenberg ab. Bei der Abfahrt mit angelegten Steigfellen stürzte der ältere der Beiden. Als ihn danach sein Begleiter aus den Augen verlor, setzte er einen Notruf ab.

Bei seinem Stuz rutschte er ca. 40m durch steiles, felsdurchsetztes Gelände ab und wurde unten über eine ca. acht Meter hohe Stufe katapultiert. Glücklicherweise wurde der Aufprall vom weichem Schnee etwas abgefangen. Sein Sturz löste aber auch noch ein kleines Schneebrett, welches ihn teilweise traf.

Nach einem kurzem Suchflug mit dem Rettungshubschrauber C6 konnten die beiden lokalisiert und nach der ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus nach Schladming geflogen werden.

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Seilbergung Angeralm in Dämmerung

Erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit alarmierte eine vierköpfige Freeridergruppe die Bergrettung. In letzter Minute gelang noch eine Seilbergung mit dem Rettungshubschrauber, ansonsten wäre eine schwierige terrestische Bergung erforderlich gewesen.

 

Der 46-jährige polnische Schifahrer K. fuhr gemeinsam mit drei weiteren polnischen Staatsbürgern, zwei Männern und einer Frau, um ca. 16:20 Uhr in der Freesports Arena Krippenstein, die Variante „Angeralm“, vom Gipfel des Krippensteins in Richtung Tal.

 

Aus unbekannter Ursache kam K. im Bereich der „Exit Tafeln“ in ca. 1400 Meter Seehöhe zu Sturz und verletzte sich am linken Knie. Er konnte nicht mehr aufstehen und hatte starke Schmerzen. Seine Begleiter alarmieten über den Notruf 140! die Einsatzkräfte um ca. 17:54 Uhr 

 

Trotz einbrechender Dunkelheit konnte der Notarzthubschrauber „Christophorus 14“ den Verletzten und eine Begleiterin mittels Taubergung ins Tal geflogen. Die FF Obertraun sorgte mit Scheinwerfer für die Ausleuchtung am Landeplatz in Obertraun.Dort wurde K. medizinisch von der Notärztin erstversorgt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Schladming geflogen.

Die beiden männlichen Begleiter konnten selbständig ins Tal abfahren.

 

Im Einsatz waren 13 Mann der Bergrettung Obertraun, fünf Mann der Freiwillige Feuerwehr Obertraun, die Crew des Christopferus 14 und eine Beamte der AEG Gmunden.

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Beinbruch Krippenbrunn

Der 31-jährige Wiener Richard F. befand sich am 14.2.2016 gegen 11.00 Uhr mit seinem 33-jährigen Freund Alex M., ebenfalls aus Wien, in Obertraun am Krippenstein zum Freeriden.

 

Im Bereich der ehemaligen Mittelstation der Bundesheer Seilbahn ins Oberfeld fuhren die Beiden im freien Schiraum eine Variantenabfahrt.

Ca. 50m abseits der Piste in einem steilen, licht bewaldeten Gelände, kam Richard F. aus eigenem Verschulden zu Sturz und brach sich den linken Unterschenkel.

Alex M. stieg anschließend wieder zur Piste auf und verständigte die Rettungskräfte.

Nach der Erstversorgung durch die Bergrettung, wurde er durch die Crew des ÖAMTC Notarzthubschraubers „Christophorus 14“ mit einem 40m Tau gerettet und ins Tal geflogen (12.20 Uhr).

Im Einsatz befanden sich ein Beamter der Alpinen Einsatzgruppe Gmunden, die Crew von Christophorus 14 und mehrere Mann vom BRD Obertraun.

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Snowboarder Angeralm

Der 29-jährige Snowboarder Dominik H. fuhr gemeinsam mit dem ebenfalls 29-jährigen Skifahrer Gerald H. am 12.02.2016, 12:15 Uhr in der Freesports Arena Krippenstein,  die Variante „Angeralm“, talwärts.

Aus unbekannter Ursache kam der Snowboarder zu Sturz und fiel auf einen Stein. Trotz Schmerzen konnte H. noch bis zur Ausfahrt der Variante, wo diese auf die Piste der Talabfahrt anschließt, abfahren.  

H. bekam in diesem Bereich stärkere Schmerzen und zudem nur mehr sehr schlecht Luft. Sein Begleiter alarmierte die Einsatzkräfte.

 

H. wurde durch die Bergrettung u. Pistenrettung der Freesports Arena erstversorgt und terrestrisch mit einem Akja ins Tal gebracht.

Dort wurde er vom RK Bad Goisern und einem Notarzt weiter behandelt und mit der Rettung ins LKH Bad Ischl verbracht.

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Skiunfall Schafeck

Skifahrer von Piste abgekommen und gestürzt.

Die Bergrettung Obertraun wurde von den Kollegen der Alpinen Einsatz Gruppe der Polizei zu einen Unfall im Bereich der Krippenstein Talabfahrt alarmiert.
Zeitgleich wurde auch der Pisten Rettungsdienst der Dachstein Krippenstein Seilbahn und der NAH C14 aus Niederöblarn verständigt. Beim Eintreffen am Unfallort stellte sich heraus das der Skifahrer von der Piste abgekommen war und ca. 4m unterhalb der Piste mit Verletzungen unbestimmten Grades zum liegen kam. Die Erstversorgung des Verletzten wurde durch den Pistendienst und Bergrettung bis zum Eintreffen des Hubschraubers durchgeführt. Anschließend wurde der Patient von der Crew des NAH C14 mittels Tau geborgen und ins LKH Bad Ischl geflogen.
Bei diesem Einsatz zeigt sich wie wichtig die perfekte Zusammenarbeit der Einzelnen Rettungsorganisationen ist.

Im Einsatz standen 3 Mann der Pistenrettung, 2 Mann BRD Obertraun, 1 Beamtin AEG Gmunden und die Crew des NAH C14.

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Newsfeed:

Übungsarbeit Herbst

Im Herbst werden in der Ortsstelle mehrere kleinere Übungen mit verschiedenen Schwerpunkten abgehalten. Auch heuer wurden die Herbstübungen wieder durch einen Erstehilfeabend abgeschlossen.

Sturmeinsatz

Heute forderten die Kameraden der Feuerwehr die Unterstützung der Bergrettung an. Das Sturmtief mit Böen um die 130 km/h, richtete zahlreiche Schäden an Häusern an und riss mehrere Bäume um, die zum Teil die Straße blockierten.

Insgesamt waren 56 freiwillige Helfer der Feuerwehr und Bergrettung Obertraun, sowie die Helfer der Feuerwehr Hallstatt ausgerückt. Dabei wurden 21 Einsätze durch die Einsatzkräfte abgearbeitet, die gemeinsam bis zum Einbruch der Dunkelheit zumindest alle Dächer provisorisch wieder dicht und die Verkehrswege wieder frei machten. Zum Teil entstand erheblicher Sachschaden. Ein Dach wurde komplett, viele andere zu großen Teilen abgedeckt.

 

Einsatzzentrum neu

Da es durch die Vielzahl an benötigten Helfern schon etwas eng im und um das alte Feuerwehrdepot wurde, hoffen wir - auch in Zeiten des notwendigen Sparens - auf die baldige Umsetzung des neuen, gemeinsamen Einsatzzentrums, damit bestmögliche Hilfe auch in Zukunft gewährleistet werden kann!

Bergmesse

Bei der diesjährigen Bergmesse am Krippenstein erfolgte die feierliche Einweihung des neuen Einsatzquad der Bergrettung Obertraun.

Pfarrer Hammerl dankte den Rettern für ihren so wichtigen wie auch unermüdlichen Einsatz für den Nächsten. Gerade in dieser wunderschönen Naturlandschaft sei es sehr wichtig, dass die vielen Menschen die sich hier der Natur erfreuen, im Ernstfall auf die professionelle Hilfe der Bergrettung vertrauen können. Das neue Einsatzfahrzeug wird hier der Mannschaft eine wichtige Stütze sein.

Leider sind die Bergrettung Obertraun, wie auch ihre Feuerwehrkameraden derzeit auch in anderer Angelegenheit auf Hilfe von "Oben" angewiesen. Durch unglückliche Umstände müssen die Einsatzorganisationen zum Bau des gemeindeeigenen Einsatzzentrums nun viel mehr Mittel aufbringen, als urprünglich veranschlagt. Für die Retter bedeutet das einen echten Kraftakt um das benötigte Gebäude verwirklichen zu können.

Tandem-Paragleiter abgestürzt

Riesenglück im Unglück hatte ein Paragleiter mit seinem Tandempassagier beim Flug vom 2100 Meter hohen Krippenstein: Nach dem Start öffnete sich der Rettungsschirm. Glücklicherweise waren sie schon weit genug geflogen um sicher am Fuße der Krippenstein-Nordwand zu landen und nicht in der Felswand Bruch zu landen.

 

Der 41-jährige Tandempilot startete gegen 17 Uhr mit seinem 31-jährigen Bruder vom Hohen Krippenstein in Obertraun. Der Krippenstein ist wegen seiner großen Höhendifferenz vom Start zum Landeplatz von 1600 Höhenmeter und der Lage am Hallstättersee ein sehr beliebtes Flugrevier für Paragleiter. Bei idealen Flugbedingungen starteten die beiden vom Gipfel und streiften dabei Latschenkieferzweige.

Dort dürfte sich auch der Sicherungssplint, der ein ungewolltes Öffnen des Rettungsschirmes eigentlich verhindern soll, gelöst haben. Nach einer kurzen Flugphase, eben schon weit genug von schroffen Felswänden des Krippensteins entfernt, öffnete sich unglücklicherweise dann der Rettungsschirm. Der Hauptschirm brach nach vorne weg und das ganze Fluggerät wurde manövrierunfähig.

Touristen, die den Vorfall beobachteten, alarmierten über den Alpinnotruf 140! den Bergrettungsdienst.


Die Beiden konnten zwar unterhalb der gefährlichen Felswand, aber immer noch im unwegsamen Gelände oberhalb des Bergdorfes Krippenbrunn in 1750 Meter Seehöhe notlanden. Auch sie meldeten sich nach ihrer Bruchlandung beim Bergrettungsdienst. Dem Disponenten teilten sie mit, dass sie unverletzt seien und in Richtung Krippenbrunn absteigen werden.

Mehrere Mann vom Bergrettungsdienst Obertraun fuhren mit Quads die 11 Kilometer lange Skiabfahrt zunächst bis Krippenbrunn auf und gingen den Beiden entgegen. Anschließend fuhren sie die Beiden bis zur Bergstation und organisierten gegen 19.00 Uhr die Abfahrt ins Tal.

 

Im Einsatz befanden sich 19 Mann vom Bergrettungsdienst Obertraun, ein Beamter der Alpinen Einsatzgruppe Gmunden, sowie die Crew vom Polizeihubschrauber „Libelle Salzburg“, die noch im Anflug storniert werden konnte.

 

Damenausflug

Unsere Gattinnen, Freundinnen und freiwilligen Helferinnen sind eine große Stütze für unsere Ortsstelle. So unterstützen sie nicht nur zuhause "ihre" Bergretter, sondern sind auch aktiv etwa beim Flohmarkt dabei. Ohne sie wäre eine solche Veranstaltung nicht vorstellbar, deshalb wurden sie auch heuer wieder - als kleines Dankeschön - zu einer Wanderung mit gemütlichen Ausklang eingeladen.

Heuer gings bei optimalen Hüttenwetter zum Europakreuz am Feuerkogel, mit anschließendem Bratlessen am Feuerkogelhaus.

Danke nochmal für eure tolle Unterstützung!