Seilbergung Angeralm in Dämmerung

Erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit alarmierte eine vierköpfige Freeridergruppe die Bergrettung. In letzter Minute gelang noch eine Seilbergung mit dem Rettungshubschrauber, ansonsten wäre eine schwierige terrestische Bergung erforderlich gewesen.

 

Der 46-jährige polnische Schifahrer K. fuhr gemeinsam mit drei weiteren polnischen Staatsbürgern, zwei Männern und einer Frau, um ca. 16:20 Uhr in der Freesports Arena Krippenstein, die Variante „Angeralm“, vom Gipfel des Krippensteins in Richtung Tal.

 

Aus unbekannter Ursache kam K. im Bereich der „Exit Tafeln“ in ca. 1400 Meter Seehöhe zu Sturz und verletzte sich am linken Knie. Er konnte nicht mehr aufstehen und hatte starke Schmerzen. Seine Begleiter alarmieten über den Notruf 140! die Einsatzkräfte um ca. 17:54 Uhr 

 

Trotz einbrechender Dunkelheit konnte der Notarzthubschrauber „Christophorus 14“ den Verletzten und eine Begleiterin mittels Taubergung ins Tal geflogen. Die FF Obertraun sorgte mit Scheinwerfer für die Ausleuchtung am Landeplatz in Obertraun.Dort wurde K. medizinisch von der Notärztin erstversorgt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Schladming geflogen.

Die beiden männlichen Begleiter konnten selbständig ins Tal abfahren.

 

Im Einsatz waren 13 Mann der Bergrettung Obertraun, fünf Mann der Freiwillige Feuerwehr Obertraun, die Crew des Christopferus 14 und eine Beamte der AEG Gmunden.

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Kommentare: 1
  • #1

    Bernd (Sonntag, 06 März 2016 10:14)

    Dere Hannes,
    SUUPER

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Vermisste "Bei der Hand"

Als vermisst galt eine deutsche Wanderin am Weg vom Guttenberghaus zur Gjaidalm, im Bereich "Bei der Hand" am weitläufigen Dachsteinplateau. Als die Wandergruppe wieder Telefonkontakt mit der vermissten herstellen konnte, wurde der Einsatz, bei dem 6 Obertrauner Bergretter im Einsatz waren, wieder abgebrochen.

Hirschberg

Der 46-jährige deutsche Staatsangehörige Steffen M. aus Bad Tabarz startete gegen 08:30 Uhr von der Steinmittenalm in der Steiermark alleine eine Wanderung in

Richtung Krippenstein.

Er macht zurzeit eine Dachsteinumrundung und hatte dazu auch über die Alpenvereins App die Wege auf sein Handy heruntergeladen.

Im Bereich der Obertrauner Landfriedalm, unterhalb des Hohen Hirn, hatte er den Steig verloren und kam nicht mehr weiter. Er setzte einen Notruf ab, wo er ganz

genau seine Position (GPS-Daten) mitteilen konnte. Es wurde die Bergrettungsortsstelle Obertraun und der Polizeihubschrauber Libelle Linz alarmiert.

Der Polizeihubschrauber konnte Steffen M. bei einem Suchflug sofort finden und rettete ihn mittels 30 Meter Tau (Variables Tau).

Im Einsatz standen 6 Mann der Bergrettung Obertraun, die Crew des Polzeihubschraubers Libelle u. 6 Beamte der Alpinpolizei.

Übung Hirzkar

Mit Unterstützung von Mitgliedern des RK Bad Aussee - an dieser Stelle nochmals dankeschön - fand die heurige Sommerübung im Bereich des Hirzkars, nahe des 2100 Meter hohen Krippensteines am Dachstein statt. Ein verletzter Wanderer musste unter allen Covid 19 Sicherheitsmaßnahmen erstversorgt und für den terrestrischen Abtransport vorbereitet werden. Mit der Gebirgstrage wurde der Wanderer dann durch das durchsetzte Gelände mit den unterschiedlichen Bergetechniken bis zum Hirzkarseelein transportiert. Am nahegelegenen Heilbronner Rundwanderweg wurde die Bergung dann mit dem Einsatz-Quad, der zuvor die 11 Kilometer lange Skiabfahrt vom Tal auffuhr, unterstützt.

Knöchelverletzung Krippenstein Talabfahrt

Den dritten Tag in Folge, wurde die Obertrauner Bergrettung alarmiert. Diesmal knöchelte ein deutscher Wanderer beim Abstieg vom 2100 Meter hohen Krippenstein so unglücklich um, dass ein selbstständiger Abstieg ins Tal nicht mehr möglich war. Die Bergrettung kam dem Wanderer mit ihrem Einsatz-Quad zu Hilfe und transportierten den Verletzten ins Tal.


Zwei befreundete Familien aus Deutschland unternahmen am 23.07.2020 zum Wandern in Obertraun unterwegs. Die insgesamt sechs Personen fuhren gegen 10:30 Uhr mit der Seilbahn auf den 2100m hohen Krippenstein. Von dort wollten sie zu Fuß über die elf Kilometer lange Skiabfahrt bis ins Tal wandern. 

Gegen 13:00 Uhr knöchelte der 51-jährige Familienvater etwa auf halber Strecke aufgrund einer Unachtsamkeit um und verletzte sich schwer am rechten Fußgelenk. 

Da der Mann nicht mehr selbstständig ins Tal absteigen konnte, kümmerte sich der zweite Familienvater um die Verständigung der Einsatzkräfte.

Der verletzte 51- jährige konnte von den Bergrettungskräften nach der Erstversorgung, mithilfe des  Einsatz-Quads sicher ins Tal gebracht und der Rettung zur weiteren Versorgung 

übergeben werden.

Im Einsatz standen 10 Mann des Bergrettungsdienst Obertraun sowie zwei Beamte der AEG Gmunden.