Freeriderin Angeralm Ausfahrt

Eine tschechische Skifahrerin fuhr mit ihrem Bruder in der Freeridearena Krippenstein, im freien Skiraum vom 2100 Meter hohen Krippenstein ins Tal ab. Dabei stürzte sie unglücklich 30 Meter über Steilgelände ab. Sie blieb an einem Baum hängen, was einen weiteren Absturz verhinderte. Sie konnte nach einer schwierigen Rettungsaktion ins Krankenhaus geflogen werden.

Gegen 12:15 Uhr fuhr die 36- jährige Managerin aus Brno in Begleitung ihres 30-jährigen Bruders die Variante „Angeralm“ ab.

Im Bereich der Variantenausfahrt, ca. 200 m vor der Schipiste entfernt, kam sie auf dem vereisten Gelände zu Sturz und rutschte in das Steilgelände ab. Sie stürzte ca. 30 m über steiles Gelände ab und blieb an einem Baum hängen, welcher einen weiteren Absturz verhinderte. Beim Absturz verlor sie ihren Helm. 

Nachkommende Variantenfahrer, zwei deutsche Staatsbürger, fanden einen auf der Spur liegenden Schi und hielten Nachschau. Der Bruder der Verunglückten befand sich bereits ein Stück voraus und ging zurück. 

Jana C. die kurzzeitig bewusstlos war antwortete auf Rufe der zwei Schifahrer. Diese erkannten die Situation und verständigten über Notruf 112 die Einsatzkräfte. 

Im Zuge des schwierigen Einsatzes konnte die schwer verletzte Frau vom Notarzthubschrauber C14 des ÖAMTC mittels Taubergung geborgen werden. 

Sie wurde in weiterer Folge ins Krankenhaus Schladming geflogen. 


Im Einsatz befanden sich 7 Mitglieder des Bergrettungsdienstes Obertraun, ein Beamter der Alpinpolizei und der NHS C 14, Einsatzstelle Niederöblarn.

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Freerider Angeralm im steilen Gelände

In der direkten Einfahrt in die Variante "Angeralm", unmittelbar unter der Bergstation des 2100 Meter hohen Krippensteines, kam ein 21-jähriger Snowboarder in ein Steilgelände. Als er sich nicht mehr weiter traute, alarmierte er die Einsatzkräfte.

 

Der tschechische Snowboarder, Michal S., fuhr am 22.01.2019, gegen Mittag in die Variante „Angeralm“ ein. Hierbei folgte er den Auskünften von anderen, unbekannten, Variantenfahrern.
S. geriet im Einfahrtsbereich der Variantenabfahrt am sog. „Mistplatz“ in sehr steiles bis felsdurchsetztes Gelände und konnte schließlich nicht mehr weiter.
Er selbst setzte einen Notruf ab und andere Schifahrer, welche ihn von der Gondel aus beobachteten verständigten die Rettungskräfte.
Zwei Bergretter gelangten wenig später zu ihm und suchten nach einer Ausfahrtsmöglichkeit. Gemeinsam gelang es so aus den Steilgelände auszuqueren und in die normale Spur der Variantenabfahrt zu gelangen.
Von dort fuhr er gemeinsam mit dem Rettungsdienst selbstständig durch die Variante und in weiterer Folge über den organisierten Schiraum ins Tal ab.
Der Snowbarder blieb dabei unverletzt.

Verrirte Skifahrer Krippenstein

Am 5.1.2019 gegen 12.10 Uhr verlor die 65-jährige Margit G. aus Gmunden im organisierten Schiraum am Krippenstein, Nahbereich Piste zum Sessellift, auf Grund widrigster Wetterverhältnisse die Orientierung und auch ihren Gatten.

 

Dieser fuhr derweil ins Tal und verständigte den Lift- u. Seilbahnbetreiber sowie den Bergrettungsdienst Obertraun, um nach seiner Frau suchen zu lassen.

 Praktisch zeitgleich ist der 40-jährige Sebastian W. aus München im Bereich der Krippenstein Bergstation auf einen Schifahrer und einen Schneeschuhwanderer aufmerksam geworden. Er wollte diese beiden Personen zur Gjaidalm begleiten, verlor aber ebenfalls im Bereich der Piste Kreuzung Richtung Talstation Sessellift vollkommen die Orientierung.

Weil er nicht wie abgemacht in der Unterkunft Gjaidalm erschien, hat seine Gattin ebenfalls die Rettungskräfte alarmiert.

 

Nach kurzer Suche konnten alle verirrten Personen von Kräften des Bergrettungsdienst Obertraun bzw. von Mitarbeitern des Lift- u. Seilbahnbetreibers gefunden und versorgt werden.

Unterstützung Jäger

Jahreshauptversammlung

Wieder eindrucksvolle Bilanz der Obertrauner Bergretter.


Auch heuer wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung wieder Bilanz gezogen. Unzählige freiwillige Stunden wurden von den Bergrettern der Dachsteingemeinde nicht nur zum Üben und im Ernstfall aufgebracht, sondern auch zur Verwirklichung des neuen Heimes. 

Die Bergrettung möchte sich hier ganz herzlich bei allen Unterstützern bedanken, die hier in Form von Spenden und Hilfe bei Arbeiten auf der Baustelle das Projekt erst ermöglicht haben.

Herbstübungen und Erste Hilfe