Snowboarder 10m abgestürzt

Snowboarder 10 Meter über Felsgelände gestürzt! Fehlende Ortskenntnis erschwerte Bergrettern Einsatz.

Die beiden 26- und 28 jährigen deutschen Snowboarder Sebastian R. und Anton B waren zum Freeriden am Krippenstein. Am Vormittag fuhren sie von der Bergstation die Variante Imisl ab. Die beiden waren gut mit Helmen, vollständiger Lawinenausrüstung und Funkgräten ausgerüstet.

Sie fuhren über verschiedene Passagen im freien Gelände talwärts ab und fuhren immer weiter durch ihnen unbekanntes Gelände talwärts. Als das Gelände immer felsiger wurde, war ein Weiterkommen nicht mehr möglich und so entschlossen sie sich die Snowboards auszuziehen und zurück zu gehen. Mit dem Board in der Hand kam dann gegen 12.00Uhr Sebastian B., der hinter Anton B. aufstieg ins Rutschen und stürzte dabei 10 Meter über felsdurchsetztes Gelände ab und kam im Schnee zu liegen.

Über Funk nahmen die Beiden Kontakt zueinander auf, da sie sich gegenseitig nicht mehr sehen konnten. Als sich herausstellte, dass sie aus eigener Kraft nicht mehr weiter können alarmierten sie über Alpinnotruf 140 die Obertrauner Bergrettung. Die beiden konnten jedoch nur ungefähre Angaben zu ihren Standort machen, da ihnen die notwendige Ortskenntnis fehlte.
Die Bergretter suchten entlang aller möglichen Varianten nach Spuren und wurden im Bereich der sogenannten "Eisgrube" in ca. 800 Metern Seehöhe fündig. Hier trafen sie auf Spuren, die nicht zur Ausfahrt der Skipiste, sondern genau in die Gegenrichtung gingen. Die Bergretter fuhren diesen nach und konnten schließlich Rufkontakt zu den Beiden herstellen. Es stellte sich heraus, dass sich der Snowbaorder beim Sturz schwere Verletzungen zugezogen hatte, woraufhin zusätzlich der Rettungshubschrauber "Martin 10" alarmiert wurde.

Der schwer verletzte Snowboarder wurde dann vom Hubschrauber am 40 Meter Seil ins Tal geflogen und nach einer Erstversorgung zur stationären Behandlung in das LKH Bad Ischl geflogen. Der unverletzte Anton B. wurde in weiterer Folge vom Notarzthubschrauber „Martin 10“ am 55 Meter Seil ins Tal geflogen.

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Renee Bensinger (Samstag, 04 Februar 2017 16:23)


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  • #3

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Newsfeed:

Dolinensturz nahe Krippenstein-Eishöhle

Ein glückliches Ende nahm die Bergung einer jungen Urlauberin aus Tschechien. Sie war mit ihrer Familie zum Wandern im Welterbegebiet am Dachstein-Krippenstein unterwegs. Beim Weg zum Dachstein-Hai ging sie, abseits des Weges, über eine mit Schnee bedeckte Stelle. Beim Überqueren gab eine Schneebrücke nach und das Mädchen stürzte 20 Meter tief in die darunterliegende Doline. Das Team der Bergrettung und des Rettungshubschraubers konnten sie mit Mannschaftszug aus der Doline bergen und zur weiteren Behandlung ins Spital fliegen.

 

Das 14-jährige Mädchen, war mit ihrer Familie zum Wandern in der Welterbe-Wanderwelt am Dachstein-Krippenstein in Obertraun unterwegs. Sie waren am sogenannten Heilbronner- Rundwanderweg, auf dem Weg zum Dachsteinhai, knapp unter 2.000 Meter Seehöhe unterwegs. Aufgrund der Höhenlage und des schneereichen Winters, befinden sich entlang des Rundweges teilweise noch Schneefelder. Als das Mädchen um ca. 13:30 Uhr den Weg verließ und über ein Schneefeld ging, fiel sie in eine darunterliegende Doline.

Über der Doline war nur noch eine schwache Schneebrücke, die der Belastung nicht mehr stand hielt.Die Eltern alarmierten die Einsatzkräfte, die sich sofort zur Bergung aufmachten. Die Bergrettung Obertraun seilte einen Retter 20 Meter tief zur Verletzen in die Doline ab. Dort wurde ihr ein Bergedreieck angelegt um sie dann mit einem Mannschaftszug zu bergen. Nach der Bergung wurde sie noch vor Ort von der Notärztin des C99 Rettungshubschraubers versorgt, bevor sie zur weiteren Behandlung ins LKH Bad Ischl geflogen wurde.
Im Einsatz waren 5 Mann der Bergrettung Obertraun, das Team des Rettungshubschraubers C99 und ein Polizeibeamter.

Erschöpfte Wanderin Koppental-Wanderweg

Die große Hitze führte bei einer Wanderung durch das malerische Koppental, von Bad Ausse nach Obertraun, bei einer 70-Jährigen zur Erschöpfung. Die alarmierte Bergrettung Obertraun rückte aus um sie mit dem Einsatzquad sicher nach Obertraun zu transportieren, wo sie dem Roten Kreuz übergeben wurde.


Die 70-jährige Frau aus dem oberösterreichischen Zentralraum, war mit einer ca. 20-köpfigen Gruppe am Koppental-Wanderweg unterwegs.

Vermutlich führten die hohen Aussentemperaturen gegen 13 Uhr zu einem Schwächeanfall. Auch nach einer Rast und Stärkung mit Getränken bei einer kleinen Kapelle, war ein Weiterkommen nicht mehr möglich.

Ein Wegbegleiter rief beim nächsten Gasthaus, der Koppenrast, um Hilfe. Daraufhin rückte die Bergrettung Obertraun mit ihrem Einsatzquad aus, um sie ins abzutransportieren. Beim Gasthaus Koppenrast wurde die Wanderin dem Roten Kreuz übergeben, die sie ins Klinikum Bad Ischl zur weiteren Untersuchung brachte.

Im Einsatz waren 4 Mann der Bergrettung Obertraun.


Verirrter Wanderer Bärengasse

Am 17.06.2019, 16:00 Uhr, startete der deutsche Staatsangehörige, Jörg W., seine Wanderung im Dachsteingebiet, von der Gjaidalm zum Wiesberghaus.

Er ist ortskundig und ist den geplanten Weg bereits des Öfteren gewandert.

Auf seinem Weg wurde er jedoch von der noch vorherrschenden Schneelage auf ca. 1800 Metern Seehöhe überrascht und verlor nach ca. 45 Minuten Fußmarsch den Sommerweg und die Orientierung auf dem weitläufigen Dachstein-Plateau.

Als er versuchte den Weg zurück zu finden, konnte er ihn nicht mehr finden und so entschloss er sich, via Notruf die Einsatzkräfte zu alarmieren, damit diese nicht bis in die Nachtstunden hinein einen Rettungseinsatz „hochfahren“ mussten.

Da zur gleichen Zeit ein Gewitter aufzog, war unklar, ob eine Hubschrauberbergung durchgeführt werden kann. Deshalb rückte auch die Bergrettung Obertraun aus, um eine terrestrische Bergung durchzuführen.

Schließlich konnte er aber durch den angeforderten Polizeihubschrauber „Libelle“ der FEST Linz lokalisiert und mittels Taubergung aus seiner misslichen Lage gerettet und ins Tal geflogen werden.

Glücklicher Weise blieb W. unverletzt und konnte seine Heimreise antreten.

Der Einsatz konnte um 18:30 Uhr unfallfrei beendet werden.

Im Einsatz waren 10 Bergretter, 2 Beamte der Polizei, sowie die Crew des Polizeihubschraubers "Libelle".

Kajakunfall Koppentraun

Heute wurden wir gegen 12:30 Uhr von der Polizei informiert, dass sich ein Kajak-Unfall auf der Koppentraun ereignet hat. Wir rückten sofort mit unserem Einsatz Quad und mehreren Mann zur Unglücksstelle aus. Während der Anfahrt bekamen wir die Info, dass der Verunfallte bereits vom Notarzt des NAH C14 reanimiert wird. An der Unfallstelle angekommen, bereiteten wir die Bergung über die steile Uferböschung mittels UT2000 vor. Der Patient wurde dann unter laufender Wiederbelebung auf den Wanderweg hochgezogen. Eineinhalb Stunden wurde versucht das Leben des Verunfallten zu retten, leider kam für ihn jede Hilfe zu spät.

Taubergung Seewand-Klettersteig

Taubergung eines tschechischen Bergsteigers aus Seewand Klettersteig.