Einsätze

Letzte Einsatzberichte:

Nach Rumplerrunde bei Abfahrt zur Gjaidalm verletzt

Die 56-jährige Skitourengeherin fuhr am 8.4.2018 mit der Tourengeherfahrt der Dachstein-Krippenstein Seilbahn auf den Krippenstein auf, um mit Ihren Mann die sogenannte Rumplerrunde zu gehen. Bei der Abfahrt von der Simonyhütte auf ca. halber Strecke Richtung Gjaidalm, sah sie plötzlich einen Gegenstand vor Ihr in der Spur liegen, bei dem Sie dachte, es sei die Fototasche Ihres Mannes.

Dabei war sie mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Dennoch versuchte sie anzuhalten, um die vermeintlich verlorene Fototasche mitzunehmen. Aufgrund des sulzigen Schneess verdrehte sie sich bei Ihrem Anhalteversuch in der sog. Kreidgrube auf einer Seehöhe von ca. 1890 Meter das rechte Knie. Dabei hörte sie auch ein schnalzendes Geräusch. Dennoch schaffte die Verletzte noch unter erheblichen Schmerzen zur Gjaidalm zu gelangen, wo Ihr Mann gegen 14:30 Uhr einen Notruf über den Alpinnotruf 140 absetzte.
Die alarmierte Bergrettung Obertraun organisierte den Abtransport durch einen Bediensteten der DAG mittels Skidoo auf den Krippenstein und von dort weiter mit der Seilbahn ins Tal. Dort angelangt wurde sie mit dem PKW ins Spital gebracht.

Verletzter Tourengeher Niederer Rumpler

Das Ehepaar wollte am 02.04.2018 eine Skitour vom Krippenstein in Richtung Simonyhütte im Gemeindegebiet von Obertraun unternehmen. Die beiden Skitourengeher folgten jedoch  den Wintermarkierungen der sogenannten Rumplerrunde über das Oberfeld und den niederen Rumpler bis zum Schladminger Gletscher.   Dort drehten die beiden um und fuhren mit den Ski der Aufstiegspur folgend,  zurück Richtung Krippenstein. Um ca 16.50 Uhr prallte der Mann bei der Abfahrt gegen einen Baumstumpf und zog sich eine Verletzung am linken Unterschenkel zu.

 

 

 

Die Gattin verständigte in der Folge mit dem Mobiltelefon den Bergrettungsnotruf. Zwei Mann des BRD Obertraun, die in der Freeride-Arena Krippenstein Pistendienst verrichteten,  fuhren daraufhin mit einem Skidoo ein Stück in Richtung Unfallstelle und mussten schließlich  noch mehrere hundert Meter mühsam zum Verunglückten aufsteigen.

 

 

 

Nach der Erstversorgung durch den Bergrettungsdienst wurde Josef A. mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 99 in das Krankenhaus Schladming geflogen.

 

2 Einsätze Dachsteinüberquerung

Gleich zwei mal musste die Obertrauner Bergrettung an diesen Tag ausrücken, um erschöpfte und leicht verletzte Dachsteinüberquerer zu bergen. Dabei konnten sie beide Male mit dem Skidoo zur Seilbahn gebracht werden.

Freerider Imisl

Bei wechselhaften Wetterbedingungen kam eine dreiköpfige Skigruppe im freiem Skiraum am Krippenstein in felsiges Gelände. Als sie bei teils starkem Nebel nicht mehr vor und zurück konnten, alarmierten sie die Bergrettung Obertraun, die sie schließlich wieder sicher in ihre Unterkunft bringen konnte.

 

Die drei Ungaren - Vater, Sohn und ein Freund der Familie – sind zum Skiurlaub im Skigebiet am Krippenstein unterwegs. Es war ihr erster Tag im Skigebiet, das Wetter war sehr wechselhaft. Bei einer kurzen schöneren Wetterphase fuhren sie unterhalb des 2100 Meter hohen Krippensteins in den freien Skiraum, die sogenannte Variante Imisl ein. Bald schlug das Wetter wieder um und sie konnten im felsigen Gelände nicht mehr weiter.

 Die alarmierte Bergrettung Obertraun fuhr von oben die Variante ab und stießen bald auf die Skigruppe. Daraufhin fuhren sie geschlossen zur gesicherten Skiabfahrt vom Krippenstein ab. Dort wurden sie vom Skidoo aufgenommen und in ihr Quartier zurück gebracht.

 

Alle blieben unverletzt. Im Einsatz waren 13 Mann der Bergrettung Obertraun.

 

Symbolfoto

Lawinenabgang und Taubergung

Zwei Freerider waren im freien Gelände am Krippenstein unterwegs, als sie einen Lawinenkegel sahen und Alarm schlugen. Die alarmierten Einsatzkräfte untersuchten den Lawinenkegel, sowie einen zweiten in der Nähe und konnten schließlich Entwarnung geben. Zu diesem Zeitpunkt verletzte sich eine junge Freeriderin in einer anderen Variantenabfahrt vom Krippenstein leicht an den Knien und wurde von dem noch anwesenden Hubschrauber geborgen.

 

Die beiden Freerider waren nach den letzten Schneefällen im weitläufigen freien Skiraum am Krippenstein zum Skifahren unterwegs. Als sie eine Variante hinter dem sogenannten Däumelkogels Richtung Schönbergalm abfuhren, bemerkten sie einen Lawinenkegel. Die beiden Freerider umfuhren den Bereich und schlugen verständigten die Einsatzkräfte um weitere Einsätze zu verhindern. Aus Sicherheitsgründen wurde der Lawinenkegel aber dennoch genauer untersucht, um eine Verschüttung von Personen ausschließen zu können. Auch ein weiteres, etwas kleineres Schneebrett wurde genauer untersucht und keine Verschüttung festgestellt werden. Für den heutigen Tag war Lawinenwarnstufe 3 ausgegeben und die beiden Freerider mit entsprechender Ausrüstung und Vorsicht unterwegs gewesen.

Als die Einsatzkräfte Entwarnung geben konnten, wurde die Obertrauner Bergrettung zu einem weiteren Zwischenfall gerufen: Eine junge Freeriderin blieb in einer anderen Variantenabfahrt vom Krippenstein im Tiefschnee stecken. Dabei verletzte sie sich leicht an den Knien. Da der Polizeihubschrauber "Libelle" noch im Skigebiet anwesend war, wurde die Skifahrerin mittels Taubergung sicher ins Tal geflogen.

 

Im Einsatz waren 17 Bergretter der Ortsstellen Obertraun, Hallstatt, Gosau und Bad Goisern, sowie die Crew des Rettungshubschraubers C99 und des Polizeihubschraubers Libelle, sowie 2 Mann der AEG Gmunden.

 

 

Beinbruch u. Handverletzung Angeralm Einfahrt

Bei der Abfahrt vom 2100 Meter hohen Krippenstein in Obertraun, stürzte die 57-jährige Freeriderin aus Deutschland derart unglücklich, dass sie sich einen Bruch am Bein u. eine Verletzung am Handgelenk zuzog. Aus eigener Kraft war eine Weiterfahrt, daher nicht mehr möglich. Da aufgrund des Schneefalles u. des Nebels eine Hubschrauberbergung nicht möglich war, rückten die Obertrauner Bergretter aus, um sie terrestrisch, mit dem Akja zu bergen.

 

Die Freeriderin startete kurz nach Mittag von der Bergstation am Krippenstein und fuhr mit ihrem Sohn in den freien Skiraum, in die sogenannte Variantenabfahrt "Angeralm" ein. Nach kurzer Abfahrt bei eingeschränkten Sichtbedingungen und Neuschnee, stürzte sie in einer Seehöhe von ca. 1900 Meter unglücklich. An eine Weiterfahrt, war aufgrund der Verletzungen nicht mehr zu denken und so schlug ihr Sohn Alarm.

 

Die Bergretter aus Obertraun waren gerade von ihrer Übung auf dem Krippenstein zurück gekehrt, als sie den Alarm erhielten. So waren sie rasch bei der Unfallstelle, bei der die Verletzte erstversorgt und für den Abtransport mit dem Akja vorbereitet wurde. Mit einem Mannschaftszug wurde der Akja wieder hochgezogen, bis eine Querfahrt zur Talstation des Sesselliftes möglich war. Dort wurde sie mit dem Skidoo zuerst zur Bergstation der Krippensteinbahn gebracht und anschließend mit der Seilbahn ins Tal nach Obertraun, wo sie ärztliche Versorgung erhielt und der Rettung übergeben wurde, die sie ins Salzkammergut-Klinikum Bad Ischl brachte.

Hubschrauberbergung bei Nebel

Beim Abfahren im freien Skiraum, kam der deutsche Wintersportler einer Freeride- Gruppe zu Sturz. Er zog sich dabei eine Verletzung am Bein zu. Da er nicht mehr weiter abfahren konnte, wurden die Einsatzkräfte alarmiert.

 

Der 50-jährige Freerider aus Deutschland befand sich mit zwei Bekannten von ihm am 2.2.2018 ganztags in der Freesports Arena Dachstein Krippenstein, um im freien Gelände Schi zu fahren. Begleitet wurde die Gruppe von einem Schilehrer.

Dabei kam er im oberen Teil der sogenannten Variantenabfahrt Angeralm, in ca. 1800 Meter Seehöhe so unglücklich zu Sturz, dass er sich vermutlich einen Bruch zuzog. An ein Weiterfahren im freien Skiraum war nicht zu denken. Da durch den Nebel vorerst auch eine Hubschrauberbergung nicht sicher war, bereitete sich die Obertrauner Bergrettung auf eine Akjabergung vor.

Der Einsatzleiter fuhr im Nebel zum Verletzten ab, während die restliche Mannschaft mit dem Akja im freien Gelände nachkam. 

Schließlich gelang es glücklicherweise trotzdem, den Hubschrauber C99 zur Unfallstelle zu lotsen. Der Verletzte wurde schnell eingeladen, bevor sich die Sicht wieder weiter verschlechterte.

Der Verletzte konnte daraufhin ins Salzkammergut Klinikum nach Bad Ischl geflogen werden.

Skifahrerin irrtümlich in Angeralm eingefahren

Eine 35- jährige Skifahrerin, verirrte sich bei ihrer Abfahrt vom Hohen Krippenstein in den freien Skiraum. Als ihr der Wiederaufstieg nach ihrer Spur, aufgrund der hohen Neuschneemengen nicht gelang, rief sie die Bergrettung zur Hilfe.

Die ortsunkundige Skifahrerin wollte eigentlich die 11 Kilometer lange, gesicherte Abfahrt nach Obertraun ins Tal abfahren. Beim Wegfahren von der auf 2100 Meter hoch gelegenen Bergstation, fuhr sie blindlings einer Freeridergruppe nach, die in den freien Skiraum, der sogenannten Variante Angeralm einfuhr.

Es herrschte starker Wind und schlechte Sicht, sodass sie bald die Gruppe aus den Augen verlor. Nachdem sie ihren Fehler bemerkte, versuchte sie wieder zur Bergstation aufzusteigen, was jedoch aufgrund der Neuschneemengen misslang. Daher alarmierte sie über den Alpinnotruf 140 die Bergrettung.

Am Berg anwesende Bergretter aus Obertraun fuhren zur Skifahrerin ab und konnten mit ihr eine Geländequerung zur Talstation des Sesselliftes sicher abfahren. Von dort konnte sie selbstständig auf der gesicherten Talabfahrt nach Obertraun abfahren.


Beinbruch Angeralm

Beim Abfahren vom 2100 Meter hohen Krippenstein im freien Skiraum, kam eine 31-jährige Freeriderin unglücklich zu Sturz. Dabei zog sie sich eine schwere Verletzung am Bein zu. Ihr Begleiter, sowie ein zufällig anwesender Bergretter beobachteten den Vorfall und eilten zur Hilfe.


Die 31-jährige Physiotherapeutin Verena P. aus Ranshofen befand sich am 30.12.2017 gegen 10.00 Uhr mit ihrem 38-jährigen Begleiter am Krippenstein, um in der Freeride Arena Dachstein-Krippenstein Schi zu fahren. Sie fuhren dabei die Varianten Angeralm im ungesicherten, freien Skiraum ab.


Bereits im oberen Drittel kam Verena P. schwer zu Sturz und blieb im Gelände liegen. Ihr Begleiter stieg sofort zu ihr auf und setzte einen Notruf ab.

Auch ein Bergretter der Ortsstelle Obertraun hat den Vorfall von der Seilbahn aus beobachtet und fuhr sofort zur Unfallstelle ab und leistete Erste Hilfe.


Die Crew des alarmierten Notarzthubschraubers konnte Verena P. mit einem Tau retten und sie anschließend in ein Krankenhaus fliegen.

Rodelunfall Schönbergalm

Beim Rodeln mit einem Tellerbob, zog sich eine 28-jährige Niederösterreicherin nach einem Sturz eine schwere Verletzung am Rücken zu.

Nach Erstversorgung durch die Bergrettung, wurde sie mit dem nachtflugtauglichen Helikopter C99 ins Salzkammergut-Klinikum geflogen.


Die 28-jährige Stefanie K. aus Niederösterreich befand sich am 29.12.2017 mit mehreren Freunden in einer Schutzhütte vom Verband der österreichischen Höhlenforscher auf der Schönbergalm, ca. 1330m, in Obertraun.

Gegen 16.00 Uhr rutschte sie mit einem Tellerbob, über einen ca. 10-15m hohen Hügel hinunter.

Auf Grund der Geschwindigkeit wurde sie über einen kleinen Gegenhang geschleudert und stürzte dahinter ca. 2-3m tief ab.

Nach der harten Landung bohrte sich lt. Zeugenauskunft ein Flachstahl oder Winkeleisen durch den Bob und verletzte Stefanie K. im Bereich des Rückens schwer.


Newsfeed:

Bergung Drohne im Bereich Five Finger

Großübung Eishöhle

150 Einsatzkräfte übten Rettungseinsatz in der Dachstein-Rieseneishöhle.

Großaufgebot der Rettungskräfte am Dachstein Krippenstein.
Die neu inszenierte Dachstein Rieseneishöhle stand am Samstag, den 21. April 2018 im Mittelpunkt einer großen Einsatzübung für den Ernstfall mit 150 Einsatzkräften. Um 10 Uhr vormittags alarmierte der Betriebsleiter der Dachsteinhöhlen die Einsatzkräfte. Übungsannahme war, dass es in der Dachstein Rieseneishöhle zu einem Eissturz gekommen ist und sich einige Gruppen in der Eishöhle befinden.

Bald danach rückten die Einsatzkräfte von Bergrettung, Polizei, Feuerwehr , Rotes Kreuz und Höhlenrettung mit ihren Mannschaften zum Einsatzort an. In der Zwischenzeit wurden bereits von den Verantwortlichen  der Dachstein Tourismus AG die ersten Rettungsmaßnahmen und Vorbereitungen für das Eintreffen der Einsatzmannschaften bei der Talstation der Dachstein Krippenstein-Seilbahn getroffen. Inzwischen war auch der für den Katastrophenfall vor Ort zuständige Bürgermeister, Herr Mag. Egon Höll eingetroffen, der mit den Verantwortlichen der Einsatzgruppen den gesamten Übungsablauf gespannt verfolgte und auch für die Medienarbeit zuständig war. Der Ablauf der Großübung wurde von den Übungsbeobachtern der Einsatztruppen kontrolliert. Auch die Bezirkshauptmannschaft Gmunden war vor Ort durch Herrn Mag. Martin Scheuba vertreten.

 

Stellungnahme Bgm. Mag. Egon Höll

„Die Dachstein Rieseneishöhle ist nicht nur ein touristisches Weltwunder sondern auch eine Attraktion mit höchsten Sicherheitsstandards. Den besten Beweis dafür hat nun diese Übung mit ca. 150 Berg- und Höhlenrettern, Feuerwehr und Rotem Kreuz sowie Polizei geliefert. Der Übungsablauf gestaltete sich dann im unwegsamen Gelände in der Höhle als äußerst schwierig und den Einsatzkräften wurde bei dieser Übung viel abverlangt. Schwerpunkt bei dieser Übung war die Kommunikation der verschieden Einsatzmannschaften untereinander. In der Höhle war keine technische Verbindung bei der Übungsannahme vorhanden.“

Stellungnahme von Bernd Dankelmayr, Ortsstellenleiter Bergrettung Obertraun:

„Die Bergretter in der Höhle stellten sich gut auf die Situation ein. Weder uns noch dem Gast wünsche ich jedoch so einen Ernstfall. Wir konnten bei dieser Übung sehr viel lernen. Es ist eine schwierige Aufgabe Einsatzkräfte zu koordinieren mit denen wir in der Höhle nicht kommunizieren können.

Da passt dieser Satz noch gut dazu: Lernen ist wie rudern gegen den Strom, hört man auf, treibt man zurück.


Landesrettungskommandant Schmidt Reinhard, Rotes Kreuz

„Die Übung war ungemein wichtig. Es war ein spannendes Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzorganisationen. Es war ein nicht alltäglicher Einsatz mit einer Herausforderung der Kommunikationen. Der Verlauf der Übung zeigte wie wichtig es ist, dass solche Einsätze für einen Ernstfall geübt werden. Die großen Entfernungen von der Talstation bis zum Einsatzort in der Höhle, die Erreichbarkeit nur über die Seilbahn und dann noch die schwierigen Wegstrecken in der Höhle müssen bei der Erstellung der Katastrophenpläne entsprechend berücksichtigt werden, das ist nicht alltäglich.“


Bezirksfeuerwehrkommandant Rainer Günther

„Es war eine hochinteressante und wichtige Übung. Auch wir mussten unseren Einsatz vom Tal auf den Berg verlagern. Für den Ernstfall ist es wichtig hohe Ressourcen der Mannschaft zur Verfügung zu haben“.

 

Mag. Martin Scheuba, BH Gmunden und zuständig für den Katastrophenschutz

 „Gratulation der DAG für die Organisation der Übung. Es zeigt wie wichtig es ist, dass das Zusammenspiel aller Kräfte zu üben und auch, dass sich die Personen kennenlernen.“

 

Alfred Bruckschlögl, Vorstand von der Dachstein Tourismus AG bedankte sich mit seiner DAG-Mannschaft bei allen Einsatzkräften für den tollen Übungsablauf und meinte zufrieden: „Wir sind bei unseren Einsatzkräften vor Ort und der Umgebung in  guten Händen, gemeinsam bieten wir für unsere Gäste und auch unseren Mitarbeitern einen sehr hohen Sicherheitsstandard!“


Zum Abschluss dieser Großübung wurden dann nochmals mit dem Beobachterstab und den Verantwortlichen der Einsatztrupps die Übung besprochen und Optimierungsmaßnahmen festgelegt. Einen gemütlichen Ausklang fand die Übung dann beim Bratlessen in der Schönbergalm.

 

Fotos BRD Obertraun:

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Übungstour Großglockner

Fotos: Höll Fred

Nach Rumplerrunde bei Abfahrt zur Gjaidalm verletzt

Die 56-jährige Skitourengeherin fuhr am 8.4.2018 mit der Tourengeherfahrt der Dachstein-Krippenstein Seilbahn auf den Krippenstein auf, um mit Ihren Mann die sogenannte Rumplerrunde zu gehen. Bei der Abfahrt von der Simonyhütte auf ca. halber Strecke Richtung Gjaidalm, sah sie plötzlich einen Gegenstand vor Ihr in der Spur liegen, bei dem Sie dachte, es sei die Fototasche Ihres Mannes.

Dabei war sie mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Dennoch versuchte sie anzuhalten, um die vermeintlich verlorene Fototasche mitzunehmen. Aufgrund des sulzigen Schneess verdrehte sie sich bei Ihrem Anhalteversuch in der sog. Kreidgrube auf einer Seehöhe von ca. 1890 Meter das rechte Knie. Dabei hörte sie auch ein schnalzendes Geräusch. Dennoch schaffte die Verletzte noch unter erheblichen Schmerzen zur Gjaidalm zu gelangen, wo Ihr Mann gegen 14:30 Uhr einen Notruf über den Alpinnotruf 140 absetzte.
Die alarmierte Bergrettung Obertraun organisierte den Abtransport durch einen Bediensteten der DAG mittels Skidoo auf den Krippenstein und von dort weiter mit der Seilbahn ins Tal. Dort angelangt wurde sie mit dem PKW ins Spital gebracht.

Verletzter Tourengeher Niederer Rumpler

Das Ehepaar wollte am 02.04.2018 eine Skitour vom Krippenstein in Richtung Simonyhütte im Gemeindegebiet von Obertraun unternehmen. Die beiden Skitourengeher folgten jedoch  den Wintermarkierungen der sogenannten Rumplerrunde über das Oberfeld und den niederen Rumpler bis zum Schladminger Gletscher.   Dort drehten die beiden um und fuhren mit den Ski der Aufstiegspur folgend,  zurück Richtung Krippenstein. Um ca 16.50 Uhr prallte der Mann bei der Abfahrt gegen einen Baumstumpf und zog sich eine Verletzung am linken Unterschenkel zu.

 

 

 

Die Gattin verständigte in der Folge mit dem Mobiltelefon den Bergrettungsnotruf. Zwei Mann des BRD Obertraun, die in der Freeride-Arena Krippenstein Pistendienst verrichteten,  fuhren daraufhin mit einem Skidoo ein Stück in Richtung Unfallstelle und mussten schließlich  noch mehrere hundert Meter mühsam zum Verunglückten aufsteigen.

 

 

 

Nach der Erstversorgung durch den Bergrettungsdienst wurde Josef A. mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 99 in das Krankenhaus Schladming geflogen.