Letzte Einsatzberichte:

Kajakunfall Koppentraun

Heute wurden wir gegen 12:30 Uhr von der Polizei informiert, dass sich ein Kajak-Unfall auf der Koppentraun ereignet hat. Wir rückten sofort mit unserem Einsatz Quad und mehreren Mann zur Unglücksstelle aus. Während der Anfahrt bekamen wir die Info, dass der Verunfallte bereits vom Notarzt des NAH C14 reanimiert wird. An der Unfallstelle angekommen, bereiteten wir die Bergung über die steile Uferböschung mittels UT2000 vor. Der Patient wurde dann unter laufender Wiederbelebung auf den Wanderweg hochgezogen. Eineinhalb Stunden wurde versucht das Leben des Verunfallten zu retten, leider kam für ihn jede Hilfe zu spät.

Taubergung Seewand-Klettersteig

Taubergung eines tschechischen Bergsteigers aus Seewand Klettersteig.

Drei Einsätze an einem Tag

Traumwetter und die ausgezeichnete Schneelage lockten heute viele begeisterte Wintersportler ins Skigebiet am Krippenstein. Leider musste auch drei mal Alarm geschlagen werden. Eine Hubschrauberbergung auf der gut präperierten, elf Kilometer langen Talabfahrt und zwei Bergungen im freien Gelände mussten durchgeführt werden.

 

Schon am Vormittag musste eine Person im Bereich des sogenannten Schafecks von der Talabfahrt vom Krippenstein mit dem Hubschrauber geborgen werden. Kurz nach Mittag fuhr dann ein Freerider in eine schwierige Einfahrt der sogenannten Variante "Angeralm" unterhalb der Bergstation am 2100 Meter hohen Krippenstein ein. Aufgrund der sehr guten Schneeverhältnisse wird die Schwierigkeit an dieser Stelle derzeit öfter unterschätzt. Bei wenig Schnee kann sie ohnehin nicht befahren werden. Bei der Ausfahrt der Passage, von extrem steilen in flacheres Gelände kam der Skifahrer zu Sturz und blieb verletzt liegen. Der Vorfall wurde von der Seilbahn aus beobachtet und die Bergrettung verständigt. Ein in der Bergrettungshütte am Krippenstein anwesender Bergretter fuhr gleich darauf zum Verletzten ab und leitete die weitere Bergung mit dem Rettungshubschrauber vor.

Nur kurze Zeit später, die andere Bergung war noch am Laufen, wurde wieder Alarm geschlagen. Ein Pärchen hat sich ebenfalls im freien Skiraum verfahren und ist in Steilgelände gelangt. Erst nach Übermittlung der Koordinaten, konnte deren ungefähre Lage in der Nähe des sogenannten "Wasserfalls" bestimmt werden. Bergretter vor Ort bereiteten eine terrestrische Bergung vor, während einer nach dem Pärchen suchte. Als sie unverletzt lokalisiert werden konnten wurde ebenfalls eine Bergung mit dem Hubschrauber angeordert und erfolgreich durchgeführt.

Snowboarder in Steilgelände Imisl - Bennos Rinne

Beim Abfahren im freien Skiraum, vom 2.100 Meter hohen Krippenstein, kam ein Snowboarder in der sogenannten Variante "Imisl" in Steilgelände. Als er dann weder vor noch zurück konnte, schlug eine Gruppe, die den Vorfall beobachtete Alarm. Die Bergrettung Obertraun rückte aus und leitete eine terrestrische Bergung ein.

 

Robert N. war an diesem Tag zum ersten Mal mit seiner Lebensgefährtin zum Snowboarden in der "Freesports Arena Krippenstein“ unterwegs. Nach dreimaliger Abfahrt über die elf Kilometer lange Talabfahrt, entschloss sich N. gegen ca. 12:10 Uhr alleine in die Variante „Imisl“ einzufahren. Seine Lebensgefährtin fuhr unterdessen über die gesicherte Piste ab.

Nach kurzer Fahrt im freien Skiraum kam Robert N. aus unbekannter Ursache zu weit nach links von der geplanten Variante „Imisl“ ab und geriet dabei in immer steiler werdendes Gelände.

Als das Gelände immer steiler und zum Teil felsdurchsetzt wurde hielt er an einer Legföhre an, an der er sich festhalten konnte.

Eine dreiköpfige Gruppe die den Vorfall zufällig beobachtete und die ausweglose Situation erkannte, alarmierte über den Alpinnotruf 140 die Bergrettung Obertraun.

Die Bergung des in Bedrängnis geratenen erfolgte terrestrisch durch 6 Mann der Bergrettung Obertraun.

Robert N. war nicht für das Fahren außerhalb des gesicherten Schiraumes ausgestattet. Es wurde weder ein LVS-Gerät noch Schaufel und Sode mitgeführt.

Sturz über Felswand obere Angeralm

Bei der Abfahrt über freies Gelände, vom 2100 Meter hohen Krippenstein, verletzten sich zwei tschechische Snowboarder, als sie über eine Felswand stürzten. Die beiden konnten mit Rettungshubschraubern geborgen werden und der Schwerverletzte weiter ins Spital nach Schladming geflogen werden.

Die beiden sind Teil einer Gruppe, die ihren Winterurlaub in Obertraun verbringt. Einige der Gruppe waren schon öfter im Gebiet unterwegs. Als sie bereits einige mal die 11 Kilometer lange Abfahrt vom Krippenstein fuhren, entschlossen sie sich kurz nach Mittag in den freien Skiraum einzufahren. Sie fuhren dabei die sogenannte Variante "Angeralm" ab. Bei der Einfahrt kam aber ein Teil der Gruppe zu weit nach links in sehr schwieriges Gelände ab. Beim Abfahren übersahen sie eine ca. 6 Meter hohe Felswand, über die sie daraufhin stürzten. Zwei der Gruppe verletzten sich dabei, einer davon schwer.

Die alarmierten Rettunghubschrauber C14 und C99 leiteten eine Bergung ein, die mit der Bergrettung koordiniert wurde. Der Schwerverletzte wurde ins Spital nach Schladming geflogen, der Leichtverletzte konnte sicher im Tal abgesetzt werden.

Im Einsatz waren 5 Mann der Bergrettung Obertraun, die Crew's der Rettungshubschrauber C99 und C14, sowie ein Alpinpolizist.

 


Newsfeed:

Verirrter Wanderer Bärengasse

Am 17.06.2019, 16:00 Uhr, startete der deutsche Staatsangehörige, Jörg W., seine Wanderung im Dachsteingebiet, von der Gjaidalm zum Wiesberghaus.

Er ist ortskundig und ist den geplanten Weg bereits des Öfteren gewandert.

Auf seinem Weg wurde er jedoch von der noch vorherrschenden Schneelage auf ca. 1800 Metern Seehöhe überrascht und verlor nach ca. 45 Minuten Fußmarsch den Sommerweg und die Orientierung auf dem weitläufigen Dachstein-Plateau.

Als er versuchte den Weg zurück zu finden, konnte er ihn nicht mehr finden und so entschloss er sich, via Notruf die Einsatzkräfte zu alarmieren, damit diese nicht bis in die Nachtstunden hinein einen Rettungseinsatz „hochfahren“ mussten.

Da zur gleichen Zeit ein Gewitter aufzog, war unklar, ob eine Hubschrauberbergung durchgeführt werden kann. Deshalb rückte auch die Bergrettung Obertraun aus, um eine terrestrische Bergung durchzuführen.

Schließlich konnte er aber durch den angeforderten Polizeihubschrauber „Libelle“ der FEST Linz lokalisiert und mittels Taubergung aus seiner misslichen Lage gerettet und ins Tal geflogen werden.

Glücklicher Weise blieb W. unverletzt und konnte seine Heimreise antreten.

Der Einsatz konnte um 18:30 Uhr unfallfrei beendet werden.

Im Einsatz waren 10 Bergretter, 2 Beamte der Polizei, sowie die Crew des Polizeihubschraubers "Libelle".

Kajakunfall Koppentraun

Heute wurden wir gegen 12:30 Uhr von der Polizei informiert, dass sich ein Kajak-Unfall auf der Koppentraun ereignet hat. Wir rückten sofort mit unserem Einsatz Quad und mehreren Mann zur Unglücksstelle aus. Während der Anfahrt bekamen wir die Info, dass der Verunfallte bereits vom Notarzt des NAH C14 reanimiert wird. An der Unfallstelle angekommen, bereiteten wir die Bergung über die steile Uferböschung mittels UT2000 vor. Der Patient wurde dann unter laufender Wiederbelebung auf den Wanderweg hochgezogen. Eineinhalb Stunden wurde versucht das Leben des Verunfallten zu retten, leider kam für ihn jede Hilfe zu spät.

Taubergung Seewand-Klettersteig

Taubergung eines tschechischen Bergsteigers aus Seewand Klettersteig.

Einsatzzentrum Obertraun

Umzug in unser neues Heim!

Wie unser neues Zuhause entstand...

Die Errichtung des neuen, für den Ort und die Einsatzorganisationen so wichtigen Einsatzzentrums, wurde großteils vom Land Oberösterreich finanziert. Allen Verantwortlichen sei an dieser Stelle ein großer Dank ausgesprochen!

Zur Finanzierung des neuen Einsatzzentrums der Gemeinde Obertraun, mussten aber auch von den zwei Einsatzorganisationen, Feuerwehr und Bergrettung, hohe Eigenleistungen eingebracht werden. Ermöglicht wurde dies einerseits durch Spenden, ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle Gönner, sowie durch Arbeitsleistungen am Gebäude selbst. Einen großen Teil stellt hierbei der fast 800m² große Warmdachaufbau dar, der komplett in Eigenleistung erbracht wurde, sowie auch größere Eigenleistungen im Installations- u. Schlossergewerk. Danke an alle fleißigen Helfer!

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Verletzung Bub Angeralm

Der 29-jährige David O. aus Ungarn fuhr am 17. Februar 2019, gegen 11.50 Uhr, mit seinem 9-jährigen Sohn Bendeguz in der Freeride Arena am Krippenstein in die Variante „Angeralm“ ein. Gegen 11.50 Uhr rutschte Bendeguz über eine 3 bis 5 Meter hohe und vereiste Steilstufe hinunter und zog sich dabei Gesichtsverletzungen unbestimmten Grades zu. Ein am Krippenstein anwesender Bergretter des BRD Obertraun fuhr zu dem verletzten Kind ab und führte anschließend die Erste-Hilfe-Maßnahmen durch.
Bendeguz wurde vom Team des Notarzthubschraubers C 6 aus Salzburg gerettet und ins SKGK Bad Ischl geflogen.
Sein unverletzter Vater fuhr gemeinsam mit dem Bergretter selbständig ins Tal.

Im Einsatz befanden sich 2 Mann AEG Gmunden und 4 Mann BRD Obertraun sowie Besatzung des HS C 6.