Letzte Einsatzberichte:

Freerider Angeralm im steilen Gelände

In der direkten Einfahrt in die Variante "Angeralm", unmittelbar unter der Bergstation des 2100 Meter hohen Krippensteines, kam ein 21-jähriger Snowboarder in ein Steilgelände. Als er sich nicht mehr weiter traute, alarmierte er die Einsatzkräfte.

 

Der tschechische Snowboarder, Michal S., fuhr am 22.01.2019, gegen Mittag in die Variante „Angeralm“ ein. Hierbei folgte er den Auskünften von anderen, unbekannten, Variantenfahrern.
S. geriet im Einfahrtsbereich der Variantenabfahrt am sog. „Mistplatz“ in sehr steiles bis felsdurchsetztes Gelände und konnte schließlich nicht mehr weiter.
Er selbst setzte einen Notruf ab und andere Schifahrer, welche ihn von der Gondel aus beobachteten verständigten die Rettungskräfte.
Zwei Bergretter gelangten wenig später zu ihm und suchten nach einer Ausfahrtsmöglichkeit. Gemeinsam gelang es so aus den Steilgelände auszuqueren und in die normale Spur der Variantenabfahrt zu gelangen.
Von dort fuhr er gemeinsam mit dem Rettungsdienst selbstständig durch die Variante und in weiterer Folge über den organisierten Schiraum ins Tal ab.
Der Snowbarder blieb dabei unverletzt.

Verrirte Skifahrer Krippenstein

Am 5.1.2019 gegen 12.10 Uhr verlor die 65-jährige Margit G. aus Gmunden im organisierten Schiraum am Krippenstein, Nahbereich Piste zum Sessellift, auf Grund widrigster Wetterverhältnisse die Orientierung und auch ihren Gatten.

 

Dieser fuhr derweil ins Tal und verständigte den Lift- u. Seilbahnbetreiber sowie den Bergrettungsdienst Obertraun, um nach seiner Frau suchen zu lassen.

 Praktisch zeitgleich ist der 40-jährige Sebastian W. aus München im Bereich der Krippenstein Bergstation auf einen Schifahrer und einen Schneeschuhwanderer aufmerksam geworden. Er wollte diese beiden Personen zur Gjaidalm begleiten, verlor aber ebenfalls im Bereich der Piste Kreuzung Richtung Talstation Sessellift vollkommen die Orientierung.

Weil er nicht wie abgemacht in der Unterkunft Gjaidalm erschien, hat seine Gattin ebenfalls die Rettungskräfte alarmiert.

 

Nach kurzer Suche konnten alle verirrten Personen von Kräften des Bergrettungsdienst Obertraun bzw. von Mitarbeitern des Lift- u. Seilbahnbetreibers gefunden und versorgt werden.

Unterstützung Jäger

Wanderer im Koppensteig verstiegen

Mittels Taubergung musste ein einheimischer Bergsteiger, aus einem sehr ausgesetzten Steig auf den "Hohen Koppen" geborgen werden. Beim Aufstieg im sehr ausgesetzten Gelände kam er weder vor noch zurück und rief daher die Bergretter um Hilfe.

 

Der Bergsteiger aus Obertraun, wollte den ausgesetzten Steig auf den "Hohen Koppen" begehen. In einer Seehöhe von 1.100 Meter kam er dann im sehr ausgesetzten, steilen und felsdurchsetzten Gelände weder vor noch zurück. Erschöpft machte er genau das Richtige in seiner Situation: Er rief die Bergrettung Obertraun um Hilfe. Zuerst wurde die Position bestimmt. Als diese feststand, wurde der Polizeihubschrauber Libelle angefordert, um die Person mittels Tau zu bergen.

Da aufgrund des Nebels im Hangar in Linz nicht sicher war, dass eine Bergung mit dem Hubschrauber möglich ist, machte sich ebenfalls ein Rettungstrupp vom Tal auf den Weg.

Glücklicherweise schaffte der Hubschrauber den Anflug. Ein Bergretter wurde aufgeflogen und richtete eine Seilsicherung ein, um mit dem Bergsteiger zu einer Lichtung zu gelangen, von der aus eine Seilbergung durchgeführt werden konnte. Unverletzt konnten dann alle sicher ins Tal geflogen werden.

Im Einsatz waren 11 Bergretter der Ortsstelle Obertraun, die Crew des Polizeihubschraubers Libelle aus Linz und ein Beamter der AEG.

Bergung verirrter Wanderer

Ein 35-Jähriger und ein 24-Jähriger, beide chinesische Staatsangehörige und Studenten in Michigan/USA, wollten am 1. September 2018 nachmittags die "Five Fingers" Aussichtsplattform am Krippenstein besichtigen. Normalerweise fährt man zu diesem Zweck mit der 1. und 2. Teilstrecke der Krippensteinseilbahn zur Bergstation auf etwa 2.100 Meter und gelangt von dort über einen markierten Wanderweg bis zu der Plattform. Die beiden entschieden sich jedoch, trotz Regen und schlechter Sicht, zu Fuß von Obertraun über die Schipiste aufzusteigen. Den Weg hatten sie sich auf ihrem Handy angeschaut und erachteten ihn aufgrund der vermuteten kurzen Entfernung für machbar; dass dabei aber auch etwa 1.500 Höhenmeter zu bewältigen waren, war ihnen nicht bewusst. Sie starteten gegen 14 Uhr in Obertraun und gegen 17 Uhr erreichten sie Krippenbrunn auf ca. 1.550 Meter Seehöhe. Da dort auf ihrem Handy die "Five Fingers" in unmittelbarer Nähe markiert waren, begannen sie im Umkreis zu suchen, konnten die Plattform aber selbstverständlich nicht finden, da dazwischen noch die nahezu senkrechte Krippenstein Nordwand und etwa 500 Höhenmeter lagen. Kurz vor 17:30 Uhr setzten sie dann mit ihrem Handy einen Notruf ab, wobei sie angaben, sich im Bereich der "Five Fingers" verirrt zu haben. Ein Rückruf, um ihren genauen Standort zu eruieren war nicht möglich, da im Handy keine SIM-Karte vorhanden war. Die Bergrettung Obertraun, ein Bediensteter der Seilbahn, der Hüttenwirt von der Loge am Krippenstein und ein Beamter der AEG Gmunden begannen anschließend mit drei Quads im Bereich Bergstation mit der Suche nach den Verirrten. Gegen 18:10 Uhr meldeten sie sich wieder über den Notruf und teilten mit, dass sie auf einen deutschen Wanderer getroffen seinen, der sie mit zur Gjaidalm begleite. Die Suche wurde sogleich in diesem Bereich verlegt. Da der deutsche Wanderer aber auch bereits die Abzweigung zur Gjaidalm verpasst hatte - das wusste er aber zu diesem Zeitpunkt selber noch nicht -, fand man sie auch in diesem Gebiet nicht. Gegen 19:10 Uhr setzten sie erneut einen Notruf ab und teilten mit, dass sie sich nun auf der Skipiste der Talabfahrt Krippenstein befinden würden. Dort konnten sie dann schließlich wenig später vom BRD Obertraun angetroffen werden. Der deutsche Wanderer wurde vom Hüttenwirt mit dem Quad zur Gjaidalm gebracht, die beiden Studenten vom BRD Obertraun mit dem Quad zur Talstation der Krippensteinseilbahn. Die beiden Studenten trugen leichte Straßenschuhe, waren nur mit T-Shirt und Pullover bekleidet, total durchnässt, leicht unterkühlt und sehr hungrig, ansonsten aber unverletzt.

Polizeibericht


Newsfeed:

Freerider Angeralm im steilen Gelände

In der direkten Einfahrt in die Variante "Angeralm", unmittelbar unter der Bergstation des 2100 Meter hohen Krippensteines, kam ein 21-jähriger Snowboarder in ein Steilgelände. Als er sich nicht mehr weiter traute, alarmierte er die Einsatzkräfte.

 

Der tschechische Snowboarder, Michal S., fuhr am 22.01.2019, gegen Mittag in die Variante „Angeralm“ ein. Hierbei folgte er den Auskünften von anderen, unbekannten, Variantenfahrern.
S. geriet im Einfahrtsbereich der Variantenabfahrt am sog. „Mistplatz“ in sehr steiles bis felsdurchsetztes Gelände und konnte schließlich nicht mehr weiter.
Er selbst setzte einen Notruf ab und andere Schifahrer, welche ihn von der Gondel aus beobachteten verständigten die Rettungskräfte.
Zwei Bergretter gelangten wenig später zu ihm und suchten nach einer Ausfahrtsmöglichkeit. Gemeinsam gelang es so aus den Steilgelände auszuqueren und in die normale Spur der Variantenabfahrt zu gelangen.
Von dort fuhr er gemeinsam mit dem Rettungsdienst selbstständig durch die Variante und in weiterer Folge über den organisierten Schiraum ins Tal ab.
Der Snowbarder blieb dabei unverletzt.

Verrirte Skifahrer Krippenstein

Am 5.1.2019 gegen 12.10 Uhr verlor die 65-jährige Margit G. aus Gmunden im organisierten Schiraum am Krippenstein, Nahbereich Piste zum Sessellift, auf Grund widrigster Wetterverhältnisse die Orientierung und auch ihren Gatten.

 

Dieser fuhr derweil ins Tal und verständigte den Lift- u. Seilbahnbetreiber sowie den Bergrettungsdienst Obertraun, um nach seiner Frau suchen zu lassen.

 Praktisch zeitgleich ist der 40-jährige Sebastian W. aus München im Bereich der Krippenstein Bergstation auf einen Schifahrer und einen Schneeschuhwanderer aufmerksam geworden. Er wollte diese beiden Personen zur Gjaidalm begleiten, verlor aber ebenfalls im Bereich der Piste Kreuzung Richtung Talstation Sessellift vollkommen die Orientierung.

Weil er nicht wie abgemacht in der Unterkunft Gjaidalm erschien, hat seine Gattin ebenfalls die Rettungskräfte alarmiert.

 

Nach kurzer Suche konnten alle verirrten Personen von Kräften des Bergrettungsdienst Obertraun bzw. von Mitarbeitern des Lift- u. Seilbahnbetreibers gefunden und versorgt werden.

Unterstützung Jäger

Jahreshauptversammlung

Wieder eindrucksvolle Bilanz der Obertrauner Bergretter.


Auch heuer wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung wieder Bilanz gezogen. Unzählige freiwillige Stunden wurden von den Bergrettern der Dachsteingemeinde nicht nur zum Üben und im Ernstfall aufgebracht, sondern auch zur Verwirklichung des neuen Heimes. 

Die Bergrettung möchte sich hier ganz herzlich bei allen Unterstützern bedanken, die hier in Form von Spenden und Hilfe bei Arbeiten auf der Baustelle das Projekt erst ermöglicht haben.

Herbstübungen und Erste Hilfe