Wanderin am Krippenstein in unwegsamen Gelände verirrt

Eine junge Engländerin kam bei ihrer Wanderung auf den Hohen Krippenstein in Obertraun vom Weg ab und geriet in unwegsames Gelände. Als sie weder vor noch zurück konnte, alarmierte sie erschöpft die Einsatzkräfte, die sie aus ihrer misslichen Lage befreien konnten.

 

Die 19-Jährige Anna Maria R. aus England unternahm am 11.08.2015 eine Wanderung von der Schönbergalm zum Krippenstein. Im Bereich Däumling verlor sie den Weg. Sie sah jedoch die Bergstation und wollte durchs Gelände zu ihren Ziel gelangen.

Als das Gelände gegen 17 Uhr jedoch immer steiler und unwegsamer wurde, konnte sie aufgrund totaler Erschöpfung und Dehydration nicht mehr weiter und setzte per Handy einen Notruf ab.

Ein Mann des BRD Obertraun unternahm mit der Crew des Rettungshubschraubers Martin 1 einen kurzen Suchflug im besagten Gebiet und konnte die Person im Bereich Sperrschinken in einer Seehöhe von ca. 2000 Meter lokalisieren. Eine Taubergung war nicht möglich und so stiegen die Bergretter aus Obertraun zur zuvor aus dem Hubschrauber lokalisierten Stelle ab. Nach der Erstversorgung durch die Bergretter wurde sie am Seil geborgen und zu einer Hubschrauberlandestelle gebracht, wo sie weiter ärztlich versorgt und anschließend ins Spital nach Schladming geflogen wurde.

 

Im Einsatz befanden sich 9 Mann der Bergrettung Obertraun, 1 Beamter der AEG und die Crew des Rettungshubschraubers Martin1.

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Freerider Angeralm im steilen Gelände

In der direkten Einfahrt in die Variante "Angeralm", unmittelbar unter der Bergstation des 2100 Meter hohen Krippensteines, kam ein 21-jähriger Snowboarder in ein Steilgelände. Als er sich nicht mehr weiter traute, alarmierte er die Einsatzkräfte.

 

Der tschechische Snowboarder, Michal S., fuhr am 22.01.2019, gegen Mittag in die Variante „Angeralm“ ein. Hierbei folgte er den Auskünften von anderen, unbekannten, Variantenfahrern.
S. geriet im Einfahrtsbereich der Variantenabfahrt am sog. „Mistplatz“ in sehr steiles bis felsdurchsetztes Gelände und konnte schließlich nicht mehr weiter.
Er selbst setzte einen Notruf ab und andere Schifahrer, welche ihn von der Gondel aus beobachteten verständigten die Rettungskräfte.
Zwei Bergretter gelangten wenig später zu ihm und suchten nach einer Ausfahrtsmöglichkeit. Gemeinsam gelang es so aus den Steilgelände auszuqueren und in die normale Spur der Variantenabfahrt zu gelangen.
Von dort fuhr er gemeinsam mit dem Rettungsdienst selbstständig durch die Variante und in weiterer Folge über den organisierten Schiraum ins Tal ab.
Der Snowbarder blieb dabei unverletzt.

Verrirte Skifahrer Krippenstein

Am 5.1.2019 gegen 12.10 Uhr verlor die 65-jährige Margit G. aus Gmunden im organisierten Schiraum am Krippenstein, Nahbereich Piste zum Sessellift, auf Grund widrigster Wetterverhältnisse die Orientierung und auch ihren Gatten.

 

Dieser fuhr derweil ins Tal und verständigte den Lift- u. Seilbahnbetreiber sowie den Bergrettungsdienst Obertraun, um nach seiner Frau suchen zu lassen.

 Praktisch zeitgleich ist der 40-jährige Sebastian W. aus München im Bereich der Krippenstein Bergstation auf einen Schifahrer und einen Schneeschuhwanderer aufmerksam geworden. Er wollte diese beiden Personen zur Gjaidalm begleiten, verlor aber ebenfalls im Bereich der Piste Kreuzung Richtung Talstation Sessellift vollkommen die Orientierung.

Weil er nicht wie abgemacht in der Unterkunft Gjaidalm erschien, hat seine Gattin ebenfalls die Rettungskräfte alarmiert.

 

Nach kurzer Suche konnten alle verirrten Personen von Kräften des Bergrettungsdienst Obertraun bzw. von Mitarbeitern des Lift- u. Seilbahnbetreibers gefunden und versorgt werden.

Unterstützung Jäger

Jahreshauptversammlung

Wieder eindrucksvolle Bilanz der Obertrauner Bergretter.


Auch heuer wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung wieder Bilanz gezogen. Unzählige freiwillige Stunden wurden von den Bergrettern der Dachsteingemeinde nicht nur zum Üben und im Ernstfall aufgebracht, sondern auch zur Verwirklichung des neuen Heimes. 

Die Bergrettung möchte sich hier ganz herzlich bei allen Unterstützern bedanken, die hier in Form von Spenden und Hilfe bei Arbeiten auf der Baustelle das Projekt erst ermöglicht haben.

Herbstübungen und Erste Hilfe