Einsatzreicher Sonntag für Bergrettung Obertraun!

Fünf Wintersportler gerettet:

 Das traumhafte Winterwetter beschert den Obertrauner Bergrettern einen einsatzreichen Sonntag!

Kurz vor Mittag wurde die Mannschaft des Obertrauner Bergrettungsdienstes zu einem schweren Pistenunfall gerufen. Ein Skifahrer zog sich bei einem Sturz auf der Krippenstein-Abfahrt durch seine Stahlkante eine tiefe Schnittverletzung zu und musste nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber „Christopherus“ ins Landeskrankenhaus Bad Ischl abtransportiert werden.

Zur gleichen Zeit stürzte eine Freeriderin in der Variantenabfahrt „Angeralm“ im freien, ungesicherten Skiraum in eine ca. 10 Meter tiefe Doline. Zuerst versuchte sie selbstständig wieder aus der Doline herauszukommen. Ein Mitglied der Obertrauner Bergrettung war zur selben Zeit in der Variantenabfahrt „Angeralm“ unterwegs und leitete die Bergung ein. Mittels Seilbergung wurde die 20-jährige Bad Ausseerin schließlich aus ihrer Notlage befreit. Sie bleib unververletzt und konnte selbstständig ins Tal fahren.

Kurze Zeit später wurden die Retter zum nächsten Einsatz gerufen. Zwei deutsche Snowboarder hatten sich in der Variantenabfahrt „Imisl“ verfahren und gerieten in steiles, mit Felsen durchsetztes Gelände. Da die beiden Wintersportler keine genauen Angaben über ihren Standort machen konnten, musste die Einsatzleitung des Bergrettungsdienstes eine Hubschrauberbergung einleiten. Nach einem Sondierungsflug durch den Polizeihubschrauber „Libelle“ konnten die beiden in einer Seehöhe von ca. 1.700 Meter geortet werden und mittels Taubergung unverletzt, aber leicht unterkühlt, geborgen werden. Sie wurden zur Krippenstein-Bergstation geflogen und konnten anschließend selbst in Tal fahren!

Nur wenige Minuten später stürzte auf der gut präparierten Skipiste ein Skifahrer unglücklich und zog sich eine Knieverletzung zu. Der Verletzte wurde von den Obertrauner Bergrettern mit dem Akja ins Tal gebracht, wo er vom Roten Kreuz übernommen wurde und ins Landeskrankenhaus Bad Ischl transportiert wurde!


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Kommentare: 1
  • #1

    Hamburger-Snowboarder (Freitag, 22 Februar 2013 11:53)

    Danke nochmal für die Bergung!
    Dass man sich so leicht verfahren kann, auch wenn man in Krippenstein oft gefahren ist, zeigt sich auch an mir/uns.
    Supernette Leute und alles gut gelaufen.
    Herzliche Grüße aus Hamburg
    - einer von den Geborgenen :)

Newsfeed:

Bergung Ausstieg Seewandklettersteig, Schnee

Nachdem zwei tschechische Kletterinnen, den bekannten Seewandklettersteig durchstiegen, konnten sie den Rückweg über die Gjaidalm am Dachstein nicht mehr finden. Der Grund dafür war starker Schneefall am Vortag, wodurch ca. 1/2 Meter Neuschnee im Bereich des Ausstieges vom Klettersteig lag. Die Markierungen waren eingeschneit. Als sie ihre aussichtslose Situation erkannten, riefen sie die Rettungkräfte um Hilfe. 

 

Um 09:45 Uhr, starteten die zwei tschechischen Bergsteigerinnen vom Parkplatz zu einer Tour durch den Seewandklettersteig auf den Krippenstein.

Um 11:15 Uhr erreichten sie den Einstieg des Klettersteiges „Seewand“, welcher eine Schwierigkeitsbewertung von max. D/E aufweist.

Nach ca. 4,5 Stunden Aufstieg erreichten die beiden Alpinistinnen den Ausstieg, konnten jedoch den Weg zurück Gjaidalm bzw. Krippensteinseilbahn nicht finden. Der Grund hierfür ist in der Witterung der letzten Tage begründet, da es auf dem Dachstein-/Krippensteinplateau ca. 40-50 cm Neuschnee gab und folglich die bodennahen Markierungen nicht mehr ersichtlich waren. Zudem waren sie auch die Einzigen, welche am heuten Tag den Klettersteig begingen und daher keine Spuren vorhanden waren. Aufgrund der vorherrschenden, niedrigen, Temperaturen und der Aussichtslosigkeit ihrer Situation verständigten sie via Notruf die Einsatzkräfte.

Zur Unterstützung der Einsatzkräfte wurde der Hubschrauber der Flugpolizei „Libelle OÖ“ angefordert, welcher nach einem kurzen Suchflug die beiden Tschechinnen wahrnehmen und, mit einer Kufe im Gelände aufgestützt, an Bord nehmen konnte. Schließlich wurden sie leicht unterkühlt und erschöpft ins Tal geflogen. Beide waren für die Tour sowie die Temperaturen entsprechend ausgerüstet. Als Grund für die Notlage gaben sie an, dass sie vom Tal aus den Schnee zwar sahen, jedoch hofften, dass dieser durch die Sonne abtauen und der Fels auftrocknen würde – dies war jedoch nicht der Fall.

Im Einsatz waren 12 Mann der Bergrettung Obertraun, eine Streife der PI Bad Goisern  mit 1 Beamten der AEG, sowie die Crew der „Libelle OÖ“.

Klettern Maltatal

Kletterausflug ins Maltatal, Kärnten.
Super Klettertage am Granit. Eine schöne Gemeinschaftstour, Abwechslung zum Einsatzgeschehen und Übungsbetrieb.

Klettern Krippenstein

Alarmierung Krippenstein

Nachschau halten, nach Alarmierung möglicher Paragleiterabsturz am Krippenstein

Vermisste "Bei der Hand"

Als vermisst galt eine deutsche Wanderin am Weg vom Guttenberghaus zur Gjaidalm, im Bereich "Bei der Hand" am weitläufigen Dachsteinplateau. Als die Wandergruppe wieder Telefonkontakt mit der vermissten herstellen konnte, wurde der Einsatz, bei dem 6 Obertrauner Bergretter im Einsatz waren, wieder abgebrochen.

Hirschberg

Der 46-jährige deutsche Staatsangehörige Steffen M. aus Bad Tabarz startete gegen 08:30 Uhr von der Steinmittenalm in der Steiermark alleine eine Wanderung in

Richtung Krippenstein.

Er macht zurzeit eine Dachsteinumrundung und hatte dazu auch über die Alpenvereins App die Wege auf sein Handy heruntergeladen.

Im Bereich der Obertrauner Landfriedalm, unterhalb des Hohen Hirn, hatte er den Steig verloren und kam nicht mehr weiter. Er setzte einen Notruf ab, wo er ganz

genau seine Position (GPS-Daten) mitteilen konnte. Es wurde die Bergrettungsortsstelle Obertraun und der Polizeihubschrauber Libelle Linz alarmiert.

Der Polizeihubschrauber konnte Steffen M. bei einem Suchflug sofort finden und rettete ihn mittels 30 Meter Tau (Variables Tau).

Im Einsatz standen 6 Mann der Bergrettung Obertraun, die Crew des Polzeihubschraubers Libelle u. 6 Beamte der Alpinpolizei.

Übung Hirzkar

Mit Unterstützung von Mitgliedern des RK Bad Aussee - an dieser Stelle nochmals dankeschön - fand die heurige Sommerübung im Bereich des Hirzkars, nahe des 2100 Meter hohen Krippensteines am Dachstein statt. Ein verletzter Wanderer musste unter allen Covid 19 Sicherheitsmaßnahmen erstversorgt und für den terrestrischen Abtransport vorbereitet werden. Mit der Gebirgstrage wurde der Wanderer dann durch das durchsetzte Gelände mit den unterschiedlichen Bergetechniken bis zum Hirzkarseelein transportiert. Am nahegelegenen Heilbronner Rundwanderweg wurde die Bergung dann mit dem Einsatz-Quad, der zuvor die 11 Kilometer lange Skiabfahrt vom Tal auffuhr, unterstützt.