Dolinensturz Angeralm

Nach 15 Meter Sturz in Doline:

18-jähriger Student unverletzt aus Doline gerettet!

Gemeinsam mit 5 Freunden fuhr der deutsche Student, der in Obertraun derzeit seinen Winterurlaub verbringt, die Variantenabfahrt Angeralm am Krippenstein.  
Die Gruppe der Schifahrer und Snowboarder waren kurz nach ihrer Ankunft und ohne sich vorher zu informieren, in der  Variantenabfahrt Angeralm im freien ungesicherten Skiraum unterwegs.
In einer Seehöhe von ca. 1900 m Seehöhe kam einer aus Gruppe zu Sturz.
Aufgrund seiner Unerfahrenheit mit Schiern, da er sonst mit dem Snowboard unterwegs ist, konnte er den Sturz nicht abbremsen.

 

15 Meter im freien Fall in Doline gestürzt!
Er rutschte auf dem Rücken ca. 5 m ab und fiel dann 15 m im freien Fall in eine Doline. Aufgrund der dicken Schneeauflage erlitt er nur leichte Prellungen im Brustbereich. 
Über den Notruf 140 wurde der Bergrettungsdienst Obertraun informiert, welcher eine sofortige Bergung die Wege leitete. 4 Mann fuhren von der Krippenstein-Bergstation zur Unglücksstelle ab, um den alarmierten Rettungshubschrauber Christophorus 14 aus Niederöblarn einzuweisen. Diesem gelang es, den abgestürzten Sportler mittels einer 40 m Seilbergung direkt aus der Doline zu bergen. 
Seine Freunde konnten unverletzt, aber sichtlich geschockt, von den Männern der Bergrettung ins Tal gebracht werden.
Im Einsatz waren 8 Mann der Bergrettung Obertraun, 1 Beamter der Alpinpolizei sowie die Crew des Rettungshubschrauber Christophorus 14.

 

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Freerider Angeralm im steilen Gelände

In der direkten Einfahrt in die Variante "Angeralm", unmittelbar unter der Bergstation des 2100 Meter hohen Krippensteines, kam ein 21-jähriger Snowboarder in ein Steilgelände. Als er sich nicht mehr weiter traute, alarmierte er die Einsatzkräfte.

 

Der tschechische Snowboarder, Michal S., fuhr am 22.01.2019, gegen Mittag in die Variante „Angeralm“ ein. Hierbei folgte er den Auskünften von anderen, unbekannten, Variantenfahrern.
S. geriet im Einfahrtsbereich der Variantenabfahrt am sog. „Mistplatz“ in sehr steiles bis felsdurchsetztes Gelände und konnte schließlich nicht mehr weiter.
Er selbst setzte einen Notruf ab und andere Schifahrer, welche ihn von der Gondel aus beobachteten verständigten die Rettungskräfte.
Zwei Bergretter gelangten wenig später zu ihm und suchten nach einer Ausfahrtsmöglichkeit. Gemeinsam gelang es so aus den Steilgelände auszuqueren und in die normale Spur der Variantenabfahrt zu gelangen.
Von dort fuhr er gemeinsam mit dem Rettungsdienst selbstständig durch die Variante und in weiterer Folge über den organisierten Schiraum ins Tal ab.
Der Snowbarder blieb dabei unverletzt.

Verrirte Skifahrer Krippenstein

Am 5.1.2019 gegen 12.10 Uhr verlor die 65-jährige Margit G. aus Gmunden im organisierten Schiraum am Krippenstein, Nahbereich Piste zum Sessellift, auf Grund widrigster Wetterverhältnisse die Orientierung und auch ihren Gatten.

 

Dieser fuhr derweil ins Tal und verständigte den Lift- u. Seilbahnbetreiber sowie den Bergrettungsdienst Obertraun, um nach seiner Frau suchen zu lassen.

 Praktisch zeitgleich ist der 40-jährige Sebastian W. aus München im Bereich der Krippenstein Bergstation auf einen Schifahrer und einen Schneeschuhwanderer aufmerksam geworden. Er wollte diese beiden Personen zur Gjaidalm begleiten, verlor aber ebenfalls im Bereich der Piste Kreuzung Richtung Talstation Sessellift vollkommen die Orientierung.

Weil er nicht wie abgemacht in der Unterkunft Gjaidalm erschien, hat seine Gattin ebenfalls die Rettungskräfte alarmiert.

 

Nach kurzer Suche konnten alle verirrten Personen von Kräften des Bergrettungsdienst Obertraun bzw. von Mitarbeitern des Lift- u. Seilbahnbetreibers gefunden und versorgt werden.

Unterstützung Jäger

Jahreshauptversammlung

Wieder eindrucksvolle Bilanz der Obertrauner Bergretter.


Auch heuer wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung wieder Bilanz gezogen. Unzählige freiwillige Stunden wurden von den Bergrettern der Dachsteingemeinde nicht nur zum Üben und im Ernstfall aufgebracht, sondern auch zur Verwirklichung des neuen Heimes. 

Die Bergrettung möchte sich hier ganz herzlich bei allen Unterstützern bedanken, die hier in Form von Spenden und Hilfe bei Arbeiten auf der Baustelle das Projekt erst ermöglicht haben.

Herbstübungen und Erste Hilfe