20m hohe Felswand verhindert Weiterfahrt

2 Snowboarder unverletzt gerettet! Aus ihrer alpinen Notsituation konnten am Donnerstag Nachmittag zwei Snowboarder im Bereich des Krippensteins unverletzt gerettet werden.

Nach einer erfolgreichen Abfahrt vom Krippenstein nach Obertraun auf der gesicherten Skipiste wollten die zwei Snowboarder - ein Brüder-Paar aus Pucking (OÖ.) im Alter von 22 und 28 Jahren - das Freeride-Gelände am Krippenstein erkunden. Bei der Fahrt im ungesicherten, freien Skiraum verirrte sich schließlich das Brüderpaar bei der Variantenabfahrt zur Schönbergalm.

Einsatzkräfte über Notruf 140 alarmiert!
Im Bereich des Mittagkogels standen die beiden schließlich vor einer 20 Meter hohen Felswand. Da sich die beiden weder vor noch zurück trauten, setzten per Handy einen Notruf an den alpinen Notruf Nr. 140 ab.
Vom Bergrettungsdienst Obertraun wurden die verirrten Wintersportler lokalisiert und ein Polizei-Hubschrauber zur Bergung angefordert. Mittels 40-Meter-Tau wurde das Brüderpaar schließlich geborgen und in sanfterem Gelände auf der Variantenabfahrt Angeralm abgesetzt. Von wurden die beiden von der Obertrauner Bergrettungsmannschaft ins Tal sicher und unverletzt ins Tal gebracht.
Im Einsatz waren 9 Obertrauner Bergretter, 3 Alpinpolizisten sowie die Besatzung des Salzburger Polizeihubschraubers "Libelle".

 

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Unterstützung Jäger

Jahreshauptversammlung

Wieder eindrucksvolle Bilanz der Obertrauner Bergretter.


Auch heuer wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung wieder Bilanz gezogen. Unzählige freiwillige Stunden wurden von den Bergrettern der Dachsteingemeinde nicht nur zum Üben und im Ernstfall aufgebracht, sondern auch zur Verwirklichung des neuen Heimes. 

Die Bergrettung möchte sich hier ganz herzlich bei allen Unterstützern bedanken, die hier in Form von Spenden und Hilfe bei Arbeiten auf der Baustelle das Projekt erst ermöglicht haben.

Herbstübungen und Erste Hilfe

Wanderer im Koppensteig verstiegen

Mittels Taubergung musste ein einheimischer Bergsteiger, aus einem sehr ausgesetzten Steig auf den "Hohen Koppen" geborgen werden. Beim Aufstieg im sehr ausgesetzten Gelände kam er weder vor noch zurück und rief daher die Bergretter um Hilfe.

 

Der Bergsteiger aus Obertraun, wollte den ausgesetzten Steig auf den "Hohen Koppen" begehen. In einer Seehöhe von 1.100 Meter kam er dann im sehr ausgesetzten, steilen und felsdurchsetzten Gelände weder vor noch zurück. Erschöpft machte er genau das Richtige in seiner Situation: Er rief die Bergrettung Obertraun um Hilfe. Zuerst wurde die Position bestimmt. Als diese feststand, wurde der Polizeihubschrauber Libelle angefordert, um die Person mittels Tau zu bergen.

Da aufgrund des Nebels im Hangar in Linz nicht sicher war, dass eine Bergung mit dem Hubschrauber möglich ist, machte sich ebenfalls ein Rettungstrupp vom Tal auf den Weg.

Glücklicherweise schaffte der Hubschrauber den Anflug. Ein Bergretter wurde aufgeflogen und richtete eine Seilsicherung ein, um mit dem Bergsteiger zu einer Lichtung zu gelangen, von der aus eine Seilbergung durchgeführt werden konnte. Unverletzt konnten dann alle sicher ins Tal geflogen werden.

Im Einsatz waren 11 Bergretter der Ortsstelle Obertraun, die Crew des Polizeihubschraubers Libelle aus Linz und ein Beamter der AEG.

Übungstag Gletscher

Am Samstag, den 8.9. 2018 stand für die Bergrettung Obertraun ein Übungstag am Dachsteingletscher, der im Einsatzgebiet der Ortsstelle liegt, am Programm.

 

Geübt wurde das richtige Verhalten und Anseilen, sowie die verschiedenen Techniken mit Steigeisen zu gehen, aber vor allem die Rettung einer in eine Gletscherspalte gestürzten Person, sowie die Selbstrettung mittels Prusiktechnik und Gardarschlinge.

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