Snowboarder aus Steilgelände gerettet!

Unzureichende Ortskenntniss: Zwei Linzer Snowboarder aus Steilgelände nahe der Schönbergalm gerettet!

Zwei Linzer Snowboarder waren zum Freeriden - abseits der gesicherten Pisten - in der Freeridearena am Krippenstein unterwegs. Als die beiden 21- und 24 jährigen Mario C. und Thomas W. am Nachmittag die Variante "Schönberg" fuhren, verpassten sie die  Ausfahrt zur Mittelstation der Krippensteinbahn. Sie fuhren durch noch unverspurtes Tiefschneegelände talwärts. Da sie bereits die Talstation der Seilbahn sahen, dachten sie, dass sie entlang der Trasse der Stromleitungen nahe der 1. Teilsstrecke der Seilbahn ins Tal abfahren können.
Als sie um ca. 13 Uhr in unwegsames Gelände kamen, zogen sie ihre Snowboards aus und versuchten zurück zu gehen. Dabei versanken sie aber so  tief im Schnee, dass sie nach ca. 2 Stunden erfolglosen Aufstiegs erschöpft den Bergrettungsdienst über den Alpinnotruf 140 zu Hilfe riefen.

Der Bergrettungsdienst Obertraun, der gerade in einer anderen Variante eine Lawinenübung mit der Bergrettungs- Hundestaffel abhielt, musste zuerst von dieser ins Tal abfahren um dann zur Mittelstation gelangen zu können. Von dort aus wurde mit 11 Mann nach den Snowboardern gesucht. Schließlich gelang es zwei der Retter die Spuren der Snowboarder zu finden und fuhren diesen nach. Nach kurzer Zeit konnte Rufkontakt zu den erschöpften Sportlern hergestellt werden. Als sich herausstellte, dass die Snowbaorder zu erschöpft waren um mit Hilfe der Seilsicherungen der Bergrettung abzusteigen, wurde der Rettungshubschrauber C14 zur Hilfe gerufen.
Die Retter stiegen mit den Verletzten zu einer sicheren Bergungsstelle ab, von dort aus alle mit dem Helikopter ausgeflogen und ins Tal gebracht werden konnten.

 

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Freerider Angeralm im steilen Gelände

In der direkten Einfahrt in die Variante "Angeralm", unmittelbar unter der Bergstation des 2100 Meter hohen Krippensteines, kam ein 21-jähriger Snowboarder in ein Steilgelände. Als er sich nicht mehr weiter traute, alarmierte er die Einsatzkräfte.

 

Der tschechische Snowboarder, Michal S., fuhr am 22.01.2019, gegen Mittag in die Variante „Angeralm“ ein. Hierbei folgte er den Auskünften von anderen, unbekannten, Variantenfahrern.
S. geriet im Einfahrtsbereich der Variantenabfahrt am sog. „Mistplatz“ in sehr steiles bis felsdurchsetztes Gelände und konnte schließlich nicht mehr weiter.
Er selbst setzte einen Notruf ab und andere Schifahrer, welche ihn von der Gondel aus beobachteten verständigten die Rettungskräfte.
Zwei Bergretter gelangten wenig später zu ihm und suchten nach einer Ausfahrtsmöglichkeit. Gemeinsam gelang es so aus den Steilgelände auszuqueren und in die normale Spur der Variantenabfahrt zu gelangen.
Von dort fuhr er gemeinsam mit dem Rettungsdienst selbstständig durch die Variante und in weiterer Folge über den organisierten Schiraum ins Tal ab.
Der Snowbarder blieb dabei unverletzt.

Verrirte Skifahrer Krippenstein

Am 5.1.2019 gegen 12.10 Uhr verlor die 65-jährige Margit G. aus Gmunden im organisierten Schiraum am Krippenstein, Nahbereich Piste zum Sessellift, auf Grund widrigster Wetterverhältnisse die Orientierung und auch ihren Gatten.

 

Dieser fuhr derweil ins Tal und verständigte den Lift- u. Seilbahnbetreiber sowie den Bergrettungsdienst Obertraun, um nach seiner Frau suchen zu lassen.

 Praktisch zeitgleich ist der 40-jährige Sebastian W. aus München im Bereich der Krippenstein Bergstation auf einen Schifahrer und einen Schneeschuhwanderer aufmerksam geworden. Er wollte diese beiden Personen zur Gjaidalm begleiten, verlor aber ebenfalls im Bereich der Piste Kreuzung Richtung Talstation Sessellift vollkommen die Orientierung.

Weil er nicht wie abgemacht in der Unterkunft Gjaidalm erschien, hat seine Gattin ebenfalls die Rettungskräfte alarmiert.

 

Nach kurzer Suche konnten alle verirrten Personen von Kräften des Bergrettungsdienst Obertraun bzw. von Mitarbeitern des Lift- u. Seilbahnbetreibers gefunden und versorgt werden.

Unterstützung Jäger

Jahreshauptversammlung

Wieder eindrucksvolle Bilanz der Obertrauner Bergretter.


Auch heuer wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung wieder Bilanz gezogen. Unzählige freiwillige Stunden wurden von den Bergrettern der Dachsteingemeinde nicht nur zum Üben und im Ernstfall aufgebracht, sondern auch zur Verwirklichung des neuen Heimes. 

Die Bergrettung möchte sich hier ganz herzlich bei allen Unterstützern bedanken, die hier in Form von Spenden und Hilfe bei Arbeiten auf der Baustelle das Projekt erst ermöglicht haben.

Herbstübungen und Erste Hilfe